7000 Hansa-Fans feiern trotz 0:3-Pleite: Stars schwärmen von Fan-Invasion in Watford
7000 Hansa-Fans feiern trotz 0:3: Stars begeistert von Fan-Invasion

Die Anzeigetafel zeigte 0:3, doch die Hansa-Profis erlebten nach dem Abpfiff in Watford einen triumphalen Empfang. Rund 7000 mitgereiste Fans aus Rostock verwandelten das Stadion in einen blau-weißen Hexenkessel und feierten ihre Mannschaft, als hätte sie gerade ein Endspiel gewonnen. Die Niederlage war vergessen, die Leidenschaft der Anhänger überwältigend.

Ein unvergessliches Erlebnis für Spieler und Fans

Nicht nur die Anhänger, sondern auch die Mannschaft zeigte sich tief beeindruckt. Trainer Daniel Brinkmann erklärte bei Hansa-TV: „Ich kann mir das schon vorstellen, weil ich glaube, dass jedem bewusst geworden ist, der da vielleicht noch nicht hundertprozentig so klar war, wie groß diese Reichweite von Hansa Rostock ist und wie groß dieser Verein ist und wie leidenschaftlich die Fans sind.“ Besonders die Neuzugänge und Spieler ohne lange Hansa-Vergangenheit erlebten während der England-Reise einen prägenden Moment der Identifikation.

Champions-League-Feeling trotz Testspielniederlage

Stürmer Andreas Voglsammer richtete seinen Blick nach dem Schlusspfiff sofort auf die Tribünen: „Wir können uns nur von ganzem Herzen bedanken, dass sie uns da für diese Reise so unterstützen.“ Die Gesänge der Rostocker hallten über die gesamten 90 Minuten durch das Stadion, sodass das Duell zeitweise eher einem Heimspiel glich – 1400 Kilometer von der Heimat entfernt. Jonas Dirkner fand einen bemerkenswerten Vergleich: „Das war so wie Champions- oder Europa-League-Feeling.“

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Auch Brinkmann zeigte sich überwältigt: „Das ist, glaube ich, ein unvergessliches Erlebnis für uns alle, aber ich glaube auch für die Fans. Ich habe das noch nie erlebt.“ Die Unterstützung der 7000 Fans sorgte für Gänsehaut-Momente und eine Atmosphäre, die selbst erfahrene Profis selten erleben.

Sportlich Licht und Schatten

Trotz der enthusiastischen Stimmung auf den Rängen verlief das Spiel sportlich enttäuschend. „Am Ende des Tages hat Watford verdient gewonnen, weil sie einfach die bessere Mannschaft waren“, räumte Voglsammer ein. Er kritisierte die eigene Leistung: „Wir haben nicht alles richtig gemacht. Defensiv wie offensiv. Und ich muss auch einen Kopfball reinmachen.“ Trainer Brinkmann zog dennoch ein überwiegend positives Fazit: „Also rundum bin ich mit dem Test zufrieden, mit dem Ergebnis weniger, aber mit einem Großteil des Spiels.“ Das Ergebnis sprach für Watford, die Kulisse jedoch eindeutig für Hansa Rostock.

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