Belgien im WM-Viertelfinale ohne Debast: Streit mit Sporting Lissabon
Belgien ohne Debast: Streit mit Sporting Lissabon

Im Streit mit Sporting Lissabon muss die belgische Fußball-Nationalmannschaft auch im heutigen WM-Viertelfinale gegen Spanien auf Verteidiger Zeno Debast verzichten. Der portugiesische Erstligist hält seinen 22 Jahre alten Spieler „aus medizinischer Sicht nicht für spielfähig“, wie Medien übereinstimmend aus einer Mitteilung des belgischen Fußballverbands RBFA zitieren. Diese Einschätzung weiche „von der des medizinischen Stabs der 'Red Devils' sowie der medizinischen und versicherungstechnischen Stellen der FIFA ab“.

Hintergrund des Konflikts

Debast war ein wichtiger Bestandteil der belgischen Mannschaft während der WM-Qualifikation. Er verletzte sich jedoch vor der Endrunde am Bein und sollte im Laufe des Turniers wieder fit werden. Bei der WM hat Debast bislang noch keine Einsatzminute absolviert. „The Athletic“ zufolge soll vor dem Viertelfinale gegen Spanien noch ein Treffen in Los Angeles zwischen Vereins- und Verbandsvertretern stattfinden, um die Situation um den 26-maligen Nationalspieler zu beurteilen.

Positionen der Beteiligten

Der belgische Verband betont, dass die medizinischen Gutachten der FIFA und des eigenen Stabs Debast für spielfähig erklären. Sporting Lissabon hingegen beruft sich auf seine eigenen medizinischen Untersuchungen und verweigert die Freigabe. Der Streit zeigt die unterschiedlichen Interessen von Verein und Nationalmannschaft, insbesondere bei der Beurteilung von Verletzungen und der Risikobereitschaft.

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Die belgische Mannschaft muss nun ohne Debast auskommen, der im Turnierverlauf noch keine Rolle spielte. Das Viertelfinale gegen Spanien findet heute um 21.00 Uhr statt und wird im ZDF und bei MagentaTV übertragen.

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