Bellingham verliert Nerven: Schlag gegen Argentinier nach WM-Aus
Bellingham schlägt Argentinier nach WM-Aus

Nach der Halbfinal-Niederlage gegen Argentinien bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat der englische Nationalspieler Jude Bellingham die Nerven verloren. Der 23-jährige Offensivstar von Real Madrid schlug dem argentinischen Ersatzspieler Valentín Barco nach dem Schlusspfiff leicht auf den Hinterkopf. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Bellingham, sichtlich emotional aufgeladen, seinem Frust freien Lauf ließ, während Barco gerade den Finaleinzug mit seinen Teamkollegen feierte.

Provokation durch Barco?

Barco reagierte sofort und revanchierte sich mit einem Schubser gegen Bellingham. Mehrere Spieler mussten eingreifen, um die Situation zu beruhigen und die beiden Kontrahenten voneinander zu trennen. Hintergrund könnte eine Provokation durch Barco gewesen sein: Der Argentinier hatte zuvor den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer von Enzo Fernández ausgiebig und demonstrativ vor der englischen Ersatzbank gefeiert. Dies könnte Bellingham in seiner ohnehin angespannten Gemütslage zusätzlich gereizt haben.

Bellinghams Entschuldigung nach dem Spiel

In der Pressekonferenz nach dem Spiel sprach Bellingham nicht direkt über den Vorfall, sondern konzentrierte sich auf seine Enttäuschung über das Ausscheiden. „Das ist so niederschmetternd. Ich wollte Teil des englischen Kaders sein, der es endlich geschafft hat, der es endlich über die Ziellinie gebracht hat. Hier zu stehen und den Fans dieselben Dinge zu sagen, die sie wahrscheinlich schon seit Jahren und Jahren hören, das ist wirklich niederschmetternd. Es tut mir leid“, sagte der 23-Jährige. „Je schöner die Reise, desto herzzerreißender ist das Ende.“

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Hitzige Partie von Beginn an

Das Halbfinale zwischen Argentinien und England war von Anfang an von intensiven Zweikämpfen geprägt. Bereits in der ersten Minute bekam Bellingham einen heftigen Check von Leandro Paredes. Die erste Halbzeit war geprägt von zahlreichen Fouls, Wortgefechten und Rudelbildungen. Der Titelverteidiger Argentinien gewann das Spiel schließlich mit 2:1 und zog ins Finale ein.

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