Die Feierlichkeiten zum spanischen WM-Sieg gegen Argentinien sind von einer Tragödie überschattet worden. In der Stadt Ciudad Rodrigo im Westen des Landes starb ein 13-Jähriger, nachdem ein Brunnen eingestürzt war. Die Stadtverwaltung bestätigte den Vorfall.
Brunnen „Árbol Gordo“ stürzt ein
Laut spanischen Medienberichten war der Jugendliche auf den Brunnen „Árbol Gordo“ geklettert, als dieser zusammenbrach. Trümmer fielen auf Feiernde, die im Wasser standen. Neben dem Todesopfer gab es mehrere Verletzte. Die genaue Zahl ist nicht bekannt, spanische Medien berichten von zwei bis drei weiteren Betroffenen.
Die Gemeinde Ciudad Rodrigo veröffentlichte eine Mitteilung auf Facebook: „Was eigentlich eine Feier des WM-Siegs der spanischen Mannschaft hätte sein sollen, endete in einer Tragödie.“ Als Zeichen der Trauer werde die Flagge des Stadtrats vom 20. bis 22. Juli auf halbmast gesetzt. Den Verletzten wurden Genesungswünsche übermittelt.
Spanien feiert ersten WM-Titel seit 2010
Der 1:0-Sieg der spanischen Nationalmannschaft im Finale gegen Argentinien löste landesweit Jubelstürme aus. Die Feierlichkeiten dauerten bis spät in die Nacht. Für Montag wird in Madrid zum Empfang der Mannschaft mit bis zu einer Million Menschen gerechnet.



