Portugal hat eine Mannschaft voller Weltklassespieler, doch einer bremst den Spielfluss: Cristiano Ronaldo. Der Superstar muss jede Minute auf dem Platz stehen, selbst beim enttäuschenden 1:1 gegen den Kongo. Trainer Roberto Martínez weigert sich, ihn auszuwechseln – und das wirft Fragen auf.
Ein Unauswechselbarer auf dem Platz
Ronaldo, der inzwischen 41 Jahre alt ist, zeigte gegen den Kongo erneut keine überragende Leistung. Dennoch blieb er über die gesamten 90 Minuten auf dem Feld. Kritiker sehen darin ein Problem für das Teamgefüge. Junge Spieler wie João Félix oder Rafael Leão könnten mehr Offensivdynamik bringen, doch Martínez vertraut blind auf seinen Kapitän.
Politische Gründe für die Nibelungentreue?
Der Journalist Florian Haupt spekuliert, dass Martínez‘ Festhalten an Ronaldo politische Motive haben könnte. Der Trainer, der erst seit kurzem im Amt ist, will offenbar die mächtige Ronaldo-Lobby im portugiesischen Fußball nicht verprellen. Ronaldo ist nicht nur Sportler, sondern eine nationale Ikone – und jede Auswechslung könnte als Affront gewertet werden.
- Ronaldo hat in der Nationalmannschaft einen Sonderstatus.
- Martínez riskiert lieber sportliche Nachteile als einen öffentlichen Konflikt.
- Die Mannschaft wirkt gehemmt, weil alle auf Ronaldo spielen müssen.
Das 1:1 gegen den Kongo war ein Warnschuss. Portugal hat zwar starke Einzelspieler, aber als Team funktioniert es nicht. Ohne taktische Flexibilität könnte die EM 2024 in Deutschland zum Desaster werden. Martínez muss sich entscheiden: Will er Ronaldo gefallen oder Erfolg haben?
Die portugiesischen Fans sind gespalten. Viele verehren Ronaldo, andere fordern eine Verjüngung des Teams. Eines ist klar: Solange Ronaldo unantastbar ist, wird Portugal sein volles Potenzial nicht ausschöpfen können.



