Hitzewelle in Deutschland: Bis zu 38 Grad und Unwettergefahr
Hitzewelle: Bis zu 38 Grad und Unwetter in Deutschland (18.06.2026)

Am Donnerstag startet nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) eine Hitzewelle mit teils „extremer Wärmebelastung“. Doch die schwülheiße Luft soll Gewitter, Starkregen und Sturmböen mit sich bringen. Von Miriam Rathje

Hitzewelle erreicht Deutschland

Deutschland steuert auf die erste Hitzewelle des Jahres zu. Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes prognostizieren für den heutigen Donnerstag den „Beginn einer längeren Hitzephase mit starker bis extremer Wärmebelastung“. Vor allem für große Teile Südwestdeutschlands wurden bereits Hitzewarnungen ausgesprochen.

Von Südwesten kommend setzen sich warme bis heiße Luftmassen landesweit immer weiter durch. Den DWD-Meteorologen zufolge soll der Sommer ab jetzt mit aller Macht kommen. Eine allgemeingültige Definition einer Hitzewelle gibt es allerdings nicht. Der Deutsche Wetterdienst definiert diese Phase als eine mehrtägige Periode mit ungewöhnlich hoher Wärmebelastung. Hitzewellen bedeuten demnach ein großes Risiko für die Gesundheit, insbesondere für alte und kranke Menschen.

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Gewitter und Unwetter drohen

Die nun angekündigte Hitzewelle soll laut DWD-Experten „schwül-heiße Luft“ und entsprechend „teils kräftige Gewitter“ mit sich bringen. Auch „Starkregen, kleiner Hagel und stürmische Böen“ sind demnach möglich. Regional erwartet der DWD entsprechend „Unwetterpotenzial“.

Am Freitag können Unwetter, aufgrund von Starkregen auch extreme Unwetter, nicht ausgeschlossen werden. Am Samstag dauert die Hitzephase fort, mit verbreitet starker bis extremer Wärmebelastung. Am Sonntag droht erneut Unwettergefahr.

Betroffene Bundesländer

Amtliche Warnungen gelten für sechs Bundesländer: Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland. Die Temperaturen können bis zu 38 Grad erreichen. Der DWD rät, viel zu trinken, direkte Sonne zu meiden und sich in kühlen Räumen aufzuhalten.

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