VfB-Stürmer Ermedin Demirovic hat alle Spekulationen um einen möglichen Abschied beendet. Im Trainingslager am Chiemsee stellte der 28-Jährige klar: „Ein Abgang war für mich kein Thema. Ich habe die Gerüchte im Urlaub mitbekommen, aber ich habe immer gesagt, dass ich beim VfB bleiben will. Ich harmoniere sehr gut mit dem Trainer. Da hat sich in meinem Kopf nichts verändert.“
Klare Ansage an alle Zweifler
Damit beendet der Torjäger wochenlange Spekulationen, die um seine Person aufgekommen waren. Demirovic, der mit Frau Sandra und Tochter Leana auf den Turks- und Caicosinseln in der Karibik urlaubte, kehrte braun gebrannt und hochmotiviert nach Stuttgart zurück. Sein Ziel für die kommende Saison ist eindeutig: „Ich möchte Tore machen, der Mannschaft helfen. Ich werde versuchen, die letzten Jahre zu bestätigen.“
Starke Vorsaison als Basis
In der vergangenen Bundesliga-Saison erzielte Demirovic zwölf Tore und bereitete vier weitere vor. Damit war er nur unwesentlich erfolgreicher als der 21-jährige Dženan Pejčinović vom VfL Wolfsburg, der für den Absteiger auf neun Treffer kam. Genau dieser Pejčinović hat das Interesse des VfB geweckt, doch die Verhandlungen gestalten sich schwierig.
Transferpoker um Pejčinović stockt
Der VfL Wolfsburg, angeführt von Aufsichtsratsvorsitzendem Dr. Sebastian Rudolph (49), fordert weiterhin eine Ablöse von 25 Millionen Euro für den deutschen U21-Nationalspieler. Diese Summe ist dem VfB Stuttgart offenbar zu hoch. Pejčinović hat bereits den portugiesischen Meister FC Porto abgesagt, der angeblich 23 Millionen Euro geboten haben soll. Der Stürmer will unbedingt nach Stuttgart, doch eine Einigung ist derzeit nicht in Sicht.
Demirovic zeigt sich offen für Konkurrenz
Demirovic äußerte sich auch zu einem möglichen neuen Konkurrenten im Angriff: „Er kann gerne kommen, ist herzlich willkommen. Er ist ein guter Spieler, das hat man gesehen. Wir wollen mit einer schlagkräftigen Truppe in die neue Saison gehen. Da ist jeder gute Spieler wichtig für uns.“
Ausblick auf die Saison
Der VfB Stuttgart geht mit klaren Zielen in die neue Spielzeit. Demirovic will seine persönliche Quote verbessern und der Mannschaft helfen, in der Bundesliga eine gute Rolle zu spielen. Die Fans dürfen gespannt sein, ob der Transfer von Pejčinović noch über die Bühne geht – und wie sich die Offensive des VfB letztlich präsentieren wird.



