Es ist der absolute Tiefpunkt einer einst großen und stolzen Fußballnation! Ein Untergang mit Ansage! Nach dem desolaten Vorrunden-Aus bei der WM 2018 in Russland und dem desaströsen Vorrunden-Aus bei der WM 2022 in Katar folgt nun das verheerende Scheitern im Sechzehntelfinale bei der WM in Nordamerika. Wäre das Turnier nicht künstlich aufgebläht und verwässert worden, hätte es Deutschland ganz sicher zum dritten Mal in der Vorrunde erwischt. Ein Hattrick der Schande!
Zwangspause für DFB-Fans: Kein K.o.-Sieg seit zwölf Jahren
Zwölfjährige Jungen und Mädchen haben noch nie erlebt, dass die deutsche Nationalmannschaft bei einer WM ein K.o.-Spiel gewinnt. Jetzt müssen sie mindestens warten, bis sie 16 sind. Warum haben wir eigentlich immer noch geglaubt, dass wir gut sind? Und warum haben wir den Bundestrainer nicht einfach ausgelacht, als er nach dem Viertelfinal-Aus bei der Heim-EM 2024 sagte: „Es tut weh, dass man zwei Jahre warten muss, bis man Weltmeister wird.“ Worte, die heute wie der blanke Hohn klingen!
Mentalitätsproblem: „Wie das Land, so die Nationalmannschaft“
Der Ruf der Deutschen lebt nur noch von der Vergangenheit. In Wahrheit sind wir längst zweitklassig. Wie das Land, so die Nationalmannschaft – das war schon immer so! Im Gegensatz zu anderen großen Fußballnationen fehlt es bei uns an der Förderung von Mentalität, Robustheit und dem unbedingten Willen zu gewinnen. Jetzt packen die Stars ihre Gucci-Taschen und Playstation-Koffer. In einigen Tagen werden bei Instagram die ersten Fotos aus Ibiza zu sehen sein.
Nachwuchsförderung und Ausbildung: Mangelhaft
Ein Land, das in Grundschulen das Leistungsprinzip bei Bundesjugendspielen abschafft, wird keine Siegertypen hervorbringen. Auch im Fußball ist die Nachwuchs- und Trainerausbildung von DFB und DFL mangelhaft. In den fünf großen europäischen Ligen haben Unter-21-Jährige in der Bundesliga die wenigsten Einsatzzeiten. Ob sich das ändern wird? Mit Wirtz und Musiala haben wir zwei angebliche Jahrhundert-Talente. Auch sie haben bei dieser WM versagt.
FC Bayern: Unterschiedsspieler sind keine Deutschen
Beim FC Bayern, dem Branchen-Primus, sind die Spieler, die den Unterschied machen, keine Deutschen: Kane, Olise und Diaz. Ich bin sicher, dass sie die Paraguay-Abwehr geknackt hätten. Eine gezielte Förderung von Individualisten, vor allem Mittelstürmern, liegt bei uns schon seit Jahren brach. Mit einem Wechsel des Bundestrainers wird es nicht getan sein! Der deutsche Fußball braucht grundlegende Reformen!



