Der geplante Transfer von Elias Egouli (23) von Fortuna Düsseldorf zur SV Elversberg ist in letzter Minute gescheitert. Am Dienstagmittag bestätigte die Fortuna, dass der Wechsel „nicht zustande gekommen“ sei und sich „der aufnehmende Verein gegen eine Verpflichtung entschieden“ habe. Über die genauen Gründe schwieg der Verein – verständlich, da Düsseldorf aufgrund einer festgeschriebenen Ablösesumme von einer Million Euro im Vertrag von Egouli nicht direkt an den Verhandlungen beteiligt war.
Medizincheck oder fehlende Überzeugung?
Die „Rheinische Post“ spekulierte, dass Egouli möglicherweise beim Medizincheck durchgefallen sei. Dies wurde jedoch aus dem Spieler-Lager dementiert. Angesichts der guten körperlichen Verfassung, die der Verteidiger in den vergangenen Wochen gezeigt hatte, wäre ein Scheitern am Medizincheck überraschend. Nach Informationen der BILD sollen die Verantwortlichen der SVE in letzter Sekunde nicht vollständig von Egouli überzeugt gewesen sein. Die Zahlung von einer Million Euro erschien ihnen als zu hohes Risiko.
Alternativkandidat mit Bundesliga-Erfahrung
Parallel dazu soll ein anderer Kandidat in den Fokus der Elversberger gerückt sein: Cenk Özkacar (25). Der türkische Nationalspieler steht noch bis 2028 beim FC Valencia unter Vertrag, war aber zuletzt an den 1. FC Köln ausgeliehen. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison absolvierte der 1,90 Meter große Innenverteidiger 25 Spiele, davon 20 in der Startelf der Rheinländer. Allerdings zeigen auch die Mit-Aufsteiger Schalke 04 und SC Paderborn Interesse an Özkacar.
Mahmoud wechselt nach Salzburg
Derweil hat die SV Elversberg den Vertrag von Stürmer Mohammad Mahmoud (21) aufgelöst. Der Deutsch-Palästinenser schließt sich dem österreichischen Zweitligisten Austria Salzburg an. Mahmoud war in der vergangenen Saison nur selten zum Einsatz gekommen.



