Eintracht-Umbruch: Adi Hütter zurück, aber viele Neuzugänge fehlen
Eintracht-Umbruch: Hütter zurück, Neuzugänge fehlen

Eintracht Frankfurt hat am Montag mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Rückkehrer Adi Hütter leitete die erste Trainingseinheit, doch von den vielen erhofften Neuzugängen war kaum einer zu sehen. Der geplante XXL-Umbruch des Kaders läuft nach Angaben des Vereins hinter den Kulissen jedoch auf Hochtouren.

Trainingsauftakt mit vielen Altbekannten

Zum Start der Vorbereitung präsentierte sich die Mannschaft in großer personeller Kontinuität. Neben Hütter, der nach einem Jahr beim VfL Wolfsburg zurückkehrte, standen vor allem Spieler aus dem vorhandenen Kader auf dem Platz. Von den angekündigten zahlreichen Neuzugängen fehlte die große Mehrheit. Sportvorstand Markus Krösche betonte jedoch, dass die Planungen weit fortgeschritten seien.

Hintergründe zum zögerlichen Transferstart

Warum die erhofften Top-Transfers auf sich warten lassen, hat mehrere Gründe. Zum einen müssen Abgänge abgewartet werden, um finanzielle Spielräume zu schaffen. Zum anderen sind die Verhandlungen mit Wunschspielern und deren Vereinen komplex. „Wir haben klare Vorstellungen, aber wir lassen uns nicht unter Druck setzen“, sagte Krösche mit Blick auf die Transferstrategie. Die Eintracht will gezielt und nachhaltig verstärken.

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Stand des Kader-Umbaus: Wo die Eintracht im Soll ist

Bislang hat der Verein vor allem auf den Abgangsseiten gearbeitet. Mit dem Wechsel von Daichi Kamada zu Benfica Lissabon und dem Abschied von Evan Ndicka zu AS Rom verließen zwei Leistungsträger den Klub. Auch Ajdin Hrustic und Jesper Lindstrøm stehen vor einem Wechsel. Auf der Zugangsseite steht bislang nur die Verpflichtung von Abwehrspieler Robin Koch (Leihe von Leeds United) fest. „Wir sind auf einem guten Weg, aber es braucht noch Zeit“, so Krösche.

Spannende Hintergründe zu den Sommerplanungen

Laut BILDplus arbeitet die sportliche Führung an mehreren Baustellen gleichzeitig. Besonders im Sturm und im offensiven Mittelfeld soll noch nachgelegt werden. Wunschkandidaten sind unter anderem Stürmer Hugo Ekitiké (Paris Saint-Germain) und Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri (1. FC Köln). Die Verhandlungen gestalten sich jedoch schwierig, da die Konkurrenz groß ist. Finanziell ist der Verein nach den Abgängen von Kamada und Ndicka gut aufgestellt, aber man will keine überhöhten Ablösesummen zahlen.

Ausblick auf die kommenden Wochen

In den nächsten zwei Wochen sollen die ersten Neuzugänge präsentiert werden. Zudem stehen Testspiele gegen den SV Sandhausen und den FC Zürich an. Trainer Hütter zeigte sich optimistisch: „Ich bin überzeugt, dass wir bis zum Saisonstart einen schlagkräftigen Kader zusammenhaben.“ Die Fans müssen sich also noch gedulden, aber die Weichen für den Umbruch sind gestellt.

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