Breel Embolo bricht nach WM-Patzer sein Schweigen: „Gibt keine Worte“
Embolo bricht nach WM-Patzer sein Schweigen

Nach seinem peinlichen Platzverweis im WM-Viertelfinale gegen Argentinien hat sich Breel Embolo erstmals öffentlich geäußert. Der Schweizer Stürmer, der nach einer umstrittenen Schwalbe mit Gelb-Rot vom Platz geflogen war, schrieb auf Instagram: „Es hat einige Zeit gedauert, bis ich diese Niederlage wirklich verarbeitet habe. Es gibt immer noch keine Worte, um die Enttäuschung zu beschreiben, die ich empfinde.“

Der Blackout im Viertelfinale

Im Spiel gegen Argentinien leistete sich Embolo in der 72. Minute bei einem Stand von 1:1 einen folgenschweren Blackout. Er täuschte ein Foul von Leandro Paredes vor und sprang zu Boden, obwohl er nicht berührt worden war. Schiedsrichter Joao Pinheiro zeigte zunächst Paredes die Gelbe Karte, revidierte die Entscheidung jedoch nach Videobeweis und schickte Embolo vom Feld. Die Schweiz verlor daraufhin in Unterzahl mit 1:3 nach Verlängerung.

Embolos emotionale Botschaft an die Fans

Nach dem Spiel schwieg Embolo tagelang. Nun richtete er sich an die Fans: „Ich hoffe von ganzem Herzen, dass wir euch während dieser Weltmeisterschaft stolz gemacht haben.“ Der Ex-Gladbacher betonte: „Wir haben alles für dieses Trikot, für unser Land und für euch alle gegeben.“ Er bedankte sich für die Unterstützung aus der Schweiz: „Das hat uns mehr bedeutet, als ihr euch vorstellen könnt.“

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Blick nach vorne: „Wir werden stärker zurückkommen“

Embolo zeigte sich kämpferisch und richtete den Blick nach vorne: „Diese Niederlage tut weh, aber sie wird uns nicht definieren. Die Schweiz verdient große Momente, und wir werden weiter kämpfen, um sie euch zu bescheren.“ Er versprach: „Wir werden stärker zurückkommen. Die Schweiz wird stärker zurückkommen.“

Kontroverse um die Gelb-Rote Karte

Die Entscheidung des Schiedsrichters sorgte für Diskussionen. Grundlage war die neue Regel zur „Spielerverwechslung“, die es dem Videoassistenten erlaubt, einzugreifen, wenn der falsche Spieler eine Karte erhält. Erst zu WM-Beginn wurde klargestellt, dass dies auch Spieler des Gegners betreffen kann. Embolo selbst äußerte sich nicht direkt zu seinem Fehlverhalten, sondern konzentrierte sich auf die Unterstützung des Teams und die Zukunft.

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