Der dänische Fußball-Star Christian Eriksen hat seinen erneuten Zusammenbruch auf dem Spielfeld offenbar gut überstanden. Der dänische Verband DBU veröffentlichte am Morgen danach ein Statement des Nationalmannschaftsarztes Morten Boesen. „Ich habe heute Morgen mit Christian gesprochen und es geht ihm gut. Er ist bei seiner Familie und bei guter Laune. Es wird erwartet, dass er bald entlassen wird und nach Hause zurückkehren kann“, heißt es darin.
Fünf Jahre nach dem Herzstillstand
Fünf Jahre nach seinem Herzstillstand während des EM-Spiels gegen Finnland war Eriksen bei einem Länderspiel gegen die Ukraine zum zweiten Mal auf dem Rasen zusammengebrochen. Die Partie wurde daraufhin abgebrochen. 2021 musste der 34 Jahre alte Spieler des VfL Wolfsburg noch im Stadion wiederbelebt werden. Danach bekam er zur Fortsetzung seiner Karriere einen Herzschrittmacher eingesetzt.
Schnelle Erholung nach dem Vorfall
Am Sonntagabend war Eriksen schnell wieder bei Bewusstsein und konnte sogar auf eigenen Beinen zu einem Krankenwagen gehen, der ihn in ein Krankenhaus am Spielort Odense fuhr. Der Teamarzt betonte, dass Eriksen bei guter Laune sei und bald entlassen werden könne. Die genauen Umstände des Zusammenbruchs werden derzeit noch untersucht, doch erste Berichte deuten darauf hin, dass es sich um eine erneute Herzrhythmusstörung handeln könnte.
Die Nachricht über Eriksens Wohlbefinden sorgt für Erleichterung in der Fußballwelt. Fans und Mitspieler hatten besorgt auf den zweiten Zusammenbruch des Dänen reagiert. Der VfL Wolfsburg, für den Eriksen in der Bundesliga spielt, äußerte sich ebenfalls positiv über die Genesung seines Spielers. Der Klub teilte mit, dass man in engem Kontakt mit der dänischen Nationalmannschaft stehe und die weitere Entwicklung abwarte.
Experten loben die schnelle medizinische Versorgung vor Ort, die dazu beigetragen habe, dass Eriksen keine schwerwiegenden Folgen davontrug. Der Vorfall wirft jedoch erneut Fragen zur Sicherheit von Spielern mit Herzproblemen auf. Die UEFA und der dänische Fußballverband haben angekündigt, die Vorfälle zu analysieren und mögliche Präventionsmaßnahmen zu prüfen.



