Ex-Bundesliga-Profi Schmidt erzielt Traumtor gegen Vatikan
Die Fußballer des Traditionsteams von Lok Leipzig haben schon viele Erlebnisse hinter sich, doch ein Länderspiel gegen den Vatikan stellte alles in den Schatten. Gemeinsam mit den Mannschaften des KSV Johannisthal und Askania Coepenick reisten René Schmidt, Marcel Hensgen, Robert Sommer, Torsten Jülich, Stefan Knoof und Stephan Kube nach Rom, um dort gegen die Auswahl des Vatikans anzutreten. Das Spiel endete mit einer 1:5-Niederlage, doch der schönste Treffer des Tages gelang dem Ex-Bundesliga-Profi René Schmidt.
Der 51-jährige Schmidt, der einst acht Spiele für den VfB Leipzig in der höchsten deutschen Spielklasse absolvierte, traf von der Mittellinie ins gegnerische Tor und erzielte damit den zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer. „Das war dem Alter geschuldet. Da wird man etwas fauler und will nicht mehr so viel rennen. Also hält man auch mal aus größerer Entfernung darauf“, erklärte Schmidt grinsend gegenüber BILD. „Auf jeden Fall war es ein tolles Erlebnis.“
Unterstützung von Lok Leipzig und den Fans
Schmidt bedankte sich ausdrücklich bei seinem Verein Lok Leipzig sowie bei einer Gruppierung der Lok-Ultras, die die Reise finanziell unterstützten. Robert Sommer, ein weiterer Spieler der Delegation, berichtete: „Der Gegner war bumsfit, wir hatten dagegen alles dabei: Knie, Rücken, der Torwart hat sich dann noch verletzt. Und bei vielen war die beste Zeit, als es noch Nokia 3310 gab. Aber Fußball verbindet, deshalb waren wir hier.“
Die Reise nach Rom und das Spiel gegen die Vatikan-Auswahl, die hauptsächlich aus Mitgliedern der Schweizer Leibgarde des Papstes bestand, war für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis. Trotz der Niederlage überwogen die positiven Eindrücke und die Freude über das gemeinsame Fußballspiel.



