Nach dem verpassten Aufstieg in der abgelaufenen Saison stellt der 1. FC Kaiserslautern die Weichen für einen neuen Anlauf. Trainer Torsten Lieberknecht (52) setzt dabei auf ein neu formiertes Trainerteam und setzt auf die eigene Familie: Sein Neffe Max Lieberknecht (28) wird zum Co-Trainer befördert.
Neffe übernimmt von freigestelltem Carsten Rump
Max Lieberknecht, bisher als Videoanalyst im Hintergrund tätig, tritt die Nachfolge des freigestellten Co-Trainers Carsten Rump an. Der 28-Jährige ist am Betzenberg kein Unbekannter: Bereits bei ihrer gemeinsamen Zeit bei Darmstadt 98 war Max ein enger Vertrauter von Chefcoach Torsten Lieberknecht. Die Beförderung ist Teil eines umfassenden Umbaus des Trainerstabs, der die größte Schwäche der Mannschaft beheben soll: Standardsituationen.
Mike Wunderlich kehrt als Verbindungstrainer zurück
Um die oft harmlosen Ecken und Freistöße endlich in gefährliche Waffen zu verwandeln, holt der FCK einen Fan-Liebling zurück: Mike Wunderlich (40), Aufstiegsheld und bekannt als Freistoß-König, wird neuer Verbindungstrainer. Er soll der Mannschaft mit seiner Erfahrung bei offensiven Standards helfen. Lieberknecht schwärmt: „Mike war selbst ein sehr guter Schütze, er wird seine Expertise einbringen.“
Defensiv-Standards: Simon Pesch und Sören Rittmeier zuständig
Für die Defensive bei Standards übernimmt der neue zweite Co-Trainer Simon Pesch (37) gemeinsam mit Torwart-Trainer Sören Rittmeier (36) die Verantwortung. Auch in der Video-Analyse gibt es eine Veränderung: Philip Giesler (31) übernimmt den Posten, den zuvor Max Lieberknecht innehatte. Für die Fitness sorgt künftig Nils Vogt (30), der das Athletik-Team um Jimmy Lohberg (36) verstärkt.
Mit dieser neuen Spezial-Truppe und einer ordentlichen Portion Familien-Power bläst der FCK zum erneuten Angriff auf die Bundesliga. Die vergangene Saison endete für den Traditionsverein mit dem krachenden Scheitern am großen Ziel Aufstieg – nun soll mit dem umgebauten Trainerteam der nächste Schritt gelingen.



