FCK muss 73.625 Euro Strafe zahlen: Pyro-Wahnsinn gegen Schalke kostet Kaiserslautern teuer
FCK zahlt 73.625 Euro Strafe für Pyro-Aktion gegen Schalke

Hohe Geldstrafe für FCK nach Pyro-Einsatz gegen Schalke

Der 1. FC Kaiserslautern muss für den massiven Einsatz von Pyrotechnik während des Heimspiels gegen den FC Schalke 04 eine erhebliche Geldstrafe zahlen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat dem Verein eine Sanktion in Höhe von exakt 73.625 Euro auferlegt. Diese Entscheidung folgt auf die Vorfälle in der vergangenen Partie, bei der Lautern-Fans auf der Westtribüne zahlreiche bengalische Feuer zündeten.

Details zu den Vorfällen und der Strafe

Während des Spiels, das der FCK mit 1:0 für sich entschied, sollen mindestens 120 bengalische Feuer gezündet worden sein. Zusätzlich wurden in der ersten Halbzeit vier Becher in den Innenraum und in Richtung der Gästebank geworfen. Zumindest für einen dieser Becherwürfe konnte ein Täter ermittelt werden. In der Urteilsbegründung bezeichnete der DFB das Verhalten als "unsportlich" und verhängte daraufhin die hohe Geldstrafe.

Allerdings hat der Verein die Möglichkeit, bis zu 24.500 Euro der Strafe für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen zu verwenden. Dies bietet dem FCK eine gewisse Flexibilität, um aus den Vorfällen zu lernen und zukünftige Probleme zu vermeiden.

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Wiederholungstäter FCK in dieser Saison

Für den 1. FC Kaiserslautern ist dies bereits die dritte Geldstrafe wegen Pyrotechnik in der aktuellen Spielzeit. Zuvor musste der Verein bereits für Vorfälle beim Auswärtsspiel in Braunschweig 54.120 Euro und für das Heimspiel gegen Bochum 1.600 Euro zahlen. Insgesamt summiert sich die Strafe in dieser Saison damit auf exakt 129.345 Euro.

Damit liegt Kaiserslautern in der 2. Bundesliga auf dem fünften Platz der Vereine mit den höchsten Pyrotechnik-Strafen. Nur Fortuna Düsseldorf, Eintracht Braunschweig, 1. FC Magdeburg und Holstein Kiel haben in dieser Kategorie mehr gezahlt.

Hamburger SV als Spitzenreiter bei Pyro-Strafen

Interessanterweise ist der unumstrittene Spitzenreiter aller Profivereine in Deutschland der Hamburger SV. Der Bundesliga-Aufsteiger musste in dieser Spielzeit bereits über eine halbe Million Euro – genau 629.400 Euro – an den DFB überweisen, was die Dimensionen solcher Verstöße unterstreicht.

Die wiederholten Strafen für den FCK zeigen, dass Pyrotechnik im Fußballstadion nach wie vor ein ernstzunehmendes Problem darstellt. Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen und Präventionsmaßnahmen kommt es regelmäßig zu solchen Vorfällen, die nicht nur hohe Kosten verursachen, sondern auch die Sicherheit der Zuschauer gefährden.

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