Die Luft ist dünn in Mexiko-Stadt. Die Metropole, die nicht weit vom berühmten Vulkan Popocatépetl entfernt liegt, befindet sich mehr als 2200 Meter über dem Meeresspiegel. Wer dort Sport treiben möchte, sollte sich über die besonderen Herausforderungen im Klaren sein. Der Puls rast, die Atmung wird schneller – die Höhenluft macht sich sofort bemerkbar.
Herausforderung für Profis bei der Fußball-WM
Auch für die Profis bei der Fußball-Weltmeisterschaft gilt: Akklimatisieren ist das Gebot der Stunde. Es ist weniger die Hitze, die zu schaffen macht. Derzeit sind die Temperaturen in Mexiko-Stadt eher moderat, dafür regnet es häufiger. Das eigentliche Problem ist ein anderes: die dünne Luft.
Der Deutsche Alpenverein erklärt auf seiner Webseite zum Thema „Fit & Gesund am Berg“: „Mit zunehmender Höhe sinkt der Luftdruck. Damit sinkt auch der Sauerstoffgehalt der Atemluft. Schon auf einer Höhe von etwa 1500 Metern über dem Meeresspiegel wirkt sich das – selbst bei gesunden Menschen – auf die Leistungsfähigkeit aus.“
Mexiko-Stadt im Vergleich zur Zugspitze
Zum Vergleich: Die Zugspitze, Deutschlands höchster Berg, ist mit 2962 Metern nur rund 700 Meter höher als Mexiko-Stadt. Die körperliche Leistungsfähigkeit soll ab einer Höhe von 1500 Metern pro 1000 weitere Höhenmeter um bis zu zehn Prozent sinken.
Menschen fühlen sich in großen Höhen unwohl, weil der Körper mehr rote Blutkörperchen benötigt, um ausreichend Sauerstoff zu transportieren. Auf der Webseite von Mexiko-Stadt heißt es zum Thema „Höhenkrankheit“: Man müsse etwa drei Monate in großer Höhe leben, um genügend rote Blutkörperchen zu bilden, um all die Dinge machen zu können, die man auf Meereshöhe tut.
Wichtige Maßnahmen: Flüssigkeit und Elektrolyte
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die ausreichende Zufuhr von Wasser und Elektrolyten. Physische Anstrengung in der Höhe führt oft zu verstärktem Schwitzen, wodurch der Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten kann. Daher ist es essenziell, diesen Verlust durch gezielte Aufnahme auszugleichen.
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