Luka Vuskovic, der 19-jährige kroatische Abwehrspieler, der in der vergangenen Saison vom Tottenham Hotspur an den Hamburger SV ausgeliehen war, steht offenbar vor einem Wechsel zum Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion. Wie der Sender Sky berichtet, haben sich der Spieler und der Klub mündlich auf einen Transfer geeinigt.
Einigung mit Brighton-Coach Fabian Hürzeler
Der gebürtige Kroate soll nach überzeugenden Gesprächen mit Brightons Trainer Fabian Hürzeler, der zuvor den FC St. Pauli coachte, seine Entscheidung getroffen haben. Hürzeler ist seit zwei Jahren bei den Seagulls tätig und führte das Team in der abgelaufenen Saison auf den achten Platz in der Premier League. Mit Brighton würde Vuskovic international spielen, allerdings nur in der Conference League.
Angebot von 35 Millionen Euro
Sky berichtet weiter, dass Brighton ein Angebot in Höhe von 35 Millionen Euro abgegeben hat. Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass Tottenham dieses Angebot akzeptiert. Der englische Klub soll eher auf eine Ablösesumme in Höhe von etwa 70 Millionen Euro spekulieren. Vuskovic hat einen Marktwert von 60 Millionen Euro und sein Vertrag bei den Spurs läuft noch bis 2030.
Starke Saison beim HSV
Der 19-Jährige absolvierte in der abgelaufenen Spielzeit 30 Pflichtspiele für den Bundesliga-Aufsteiger, erzielte dabei sechs Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Mit diesen Leistungen spielte er sich in die Notizbücher der absoluten Top-Klubs, darunter auch der FC Barcelona soll Interesse gezeigt haben.
Vuskovic über seine Zukunft
Zuletzt äußerte sich Vuskovic zu seiner Zukunft und ließ eine Zusammenarbeit mit dem neuen Tottenham-Trainer Roberto de Zerbi offen. „Ich halte ihn für einen Top-Trainer, er liebt das Spiel, er liebt die Vorbereitung, das gefällt mir sehr. Ich hoffe, wir werden in Zukunft erfolgreich sein“, sagte der Kroate. Zunächst konzentriert er sich jedoch auf die Weltmeisterschaft mit der kroatischen Nationalmannschaft. „Ich weiß es nicht, im Moment bin ich Spieler von Tottenham, was auch immer passiert, wird passieren“, so Vuskovic.



