Hütter mischt Eintracht-Vorbereitung auf: Diese Spieler haben die besten Karten
Hütter mischt Eintracht-Vorbereitung auf

Adi Hütter, der neue Cheftrainer von Eintracht Frankfurt, hat die Vorbereitung auf die kommende Saison in Frankfurt aufgemischt. Der 54-jährige Österreicher ist bei jeder Übungseinheit mitten im Geschehen und gibt klare Anweisungen. Schon nach wenigen Trainingstagen zeichnet sich ab, welche Spieler unter Hütter besonders gute Karten haben.

Hütter als aktiver Coach

Anders als sein Vorgänger Dino Toppmöller, der oft am Rand beobachtete, greift Hütter selbst ein. Er korrigiert Laufwege, zeigt Pressingbewegungen und fordert von seinen Spielern höchste Intensität. „Ich will, dass die Jungs verstehen, wie ich Fußball sehen will – von der ersten Minute an“, sagte Hütter nach einer Trainingseinheit. Die Mannschaft reagiert positiv auf die direkte Art des Trainers. Besonders die erfahrenen Spieler wie Kevin Trapp und Sebastian Rode loben die klare Kommunikation.

Neue Hierarchie in der Abwehr

In der Defensive setzt Hütter auf eine Dreierkette. Robin Koch, der in der Vorsaison oft schwankte, scheint als zentraler Abwehrchef gesetzt. Neben ihm kämpfen Nnamdi Collins und Tuta um die Plätze. Auch der Neuzugang Aurèle Amenda, der von Young Boys Bern kam, mischt kräftig mit. Hütter betont: „Jeder hat die gleiche Chance, sich zu beweisen. Die Aufstellung ist nicht in Stein gemeißelt.“

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Offensive: Marmoush und Ekitiké als Schlüsselspieler

Im Angriff setzt Hütter auf Tempo und Tiefe. Omar Marmoush, der in der vergangenen Saison 12 Tore erzielte, ist gesetzt. An seiner Seite soll Hugo Ekitiké, der von Paris St. Germain ausgeliehen wurde, seine Klasse zeigen. Hütter fordert von beiden: „Ihr müsst nicht nur Tore schießen, sondern auch gegen den Ball arbeiten.“ Die interne Konkurrenz ist groß: Auch Jessic Ngankam und Nachwuchstalent Noel Futkeu drängen in die Startelf.

Mittelfeld: Getafe-Leihgabe im Fokus

Im Mittelfeldzentrum könnte Oscar Vilhelm, der von Getafe ausgeliehen wurde, eine wichtige Rolle spielen. Der Schwede überzeugt durch Zweikampfstärke und Spielintelligenz. Hütter: „Er bringt genau das mit, was wir brauchen: Stabilität und Ballsicherheit.“ Neben ihm sind Mario Götze und Ellyes Skhiri gesetzt. Die Bank ist mit Paxten Aaronson und Mehdi Loune tief besetzt.

Trainingslager in Österreich als Härtetest

Die kommende Woche verbringt die Mannschaft im Trainingslager in Österreich. Dort stehen Testspiele gegen Zweitligisten und ein internes Turnier auf dem Programm. Hütter will die taktischen Abläufe weiter verfeinern. „Das wird die erste Standortbestimmung. Ich will sehen, wie weit wir sind und wo wir nachjustieren müssen.“ Die ersten Erkenntnisse der Vorbereitung stimmen optimistisch – und zeigen, dass Hütter bereit ist, das Team nach seinen Vorstellungen zu formen.

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