Nix Rücktritt! Klopp braucht Völler noch – DFB vor Trainerentscheidung
Klopp braucht Völler noch – DFB vor Trainerentscheidung

Jürgen Klopp wird neuer Bundestrainer – doch von einem Rücktritt von Rudi Völler ist keine Rede. Im Gegenteil: Der 59-jährige Klopp wird den 66-jährigen Sportdirektor noch brauchen, um die schwierige Aufgabe beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu meistern. Das ist die Kernaussage eines Kommentars zur aktuellen Lage der Nationalmannschaft nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann.

Klopp als Bundestrainer: Ein millionenschweres Problem mit Red Bull

Die DFB-Bosse werden zu Klopp in die USA fliegen, um über eine gemeinsame Zukunft zu verhandeln – vorausgesetzt, der Magenta-TV-Experte kann eine Pause von seiner TV-Tätigkeit einlegen. Doch zwischen Klopp und dem DFB steht ein finanzielles Hindernis: Red Bull, bei dem Klopp als „Global Head of Soccer“ unter Vertrag steht, wird eine millionenschwere Ablöse verlangen. Der gemeinnützige Verband muss kreativ werden, um diesen Betrag zu stemmen.

Eine Möglichkeit wäre, Klopp mit Werbung „abzustottern“. So könnte der Bundestrainer etwa einen Trainingsanzug mit der Aufschrift „Bundestrainer powered by Red Bull“ tragen oder in Spielpausen demonstrativ zur Dose greifen. „Seid kreativ!“, appelliert der Kommentator an die DFB-Verantwortlichen.

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Völler als wichtiger Partner für Klopp

Neben der Trainerfrage steht auch die Zukunft von Sportdirektor Rudi Völler im Raum. In den vergangenen Tagen mag er an Rücktritt gedacht haben, doch der Kommentar rät: „Sorry, Rudi, das wäre die falsche Antwort auf die Krise!“ Stattdessen wird Klopp Völler brauchen, um sich im schwierigen Umfeld des DFB zurechtzufinden.

Eine Szene während der WM-Eröffnung illustriert die Dynamik: TV-Experte Klopp hatte mit Thomas Müller gescherzt: „Julian Nagelsmann stellt die Mannschaft – noch. Noch!“ – eine halb ernst gemeinte Bewerbung für den Job. Völler stellte Klopp und Müller daraufhin in den Senkel: „Ihr seid ja mehr für die Komik zuständig.“ Damit habe Völler genau das getan, was ein Sportdirektor tun müsse: sich vor den Bundestrainer werfen und ihn verteidigen – mit voller Loyalität.

Klopp als Anfänger beim DFB – Umfrage spricht für Völler

Klopp gilt als einer der weltbesten Vereinstrainer, doch als Coach beim DFB, der einen ähnlich hohen Verschleiß auf der Bank hat wie früher Schalke oder der HSV, wäre er zunächst nur ein Anfänger. Da helfe es, die Last mit dem pragmatischen und populären Sportdirektor Völler zu teilen. Laut einer Insa-Umfrage im Auftrag von BILD wünscht sich die Mehrheit der Deutschen, dass Rudi weitermacht – ebenso wie die Granden im DFB.

Der Kommentar endet mit einem Appell: „The-Normal-one-Klopp und Es-gibt-nur-ein-Rudi-Völler im Doppelpack? Packt’s an!“

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