Kreispokal Donau 2026/27: Hoher Ansturm, viele Freilose
Kreispokal Donau 2026/27: Ansturm, viele Freilose

Beim Kreispokal Donau in der Saison 2026/27 sorgt die große Teilnehmerzahl für eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Freilosen in der ersten Runde. Insgesamt haben sich 64 Mannschaften aus den Landkreisen Günzburg, Neu-Ulm und Teilen des Landkreises Augsburg für den Wettbewerb angemeldet, wie der Fußballkreis Donau mitteilte. Damit ist die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.

Warum es so viele Freilose gibt

Die Auslosung der ersten Runde ergab, dass 32 Paarungen gebildet werden konnten, während 32 Teams ein Freilos erhielten. Das bedeutet, dass die Hälfte der gemeldeten Mannschaften direkt in die zweite Runde einzieht, ohne ein Pflichtspiel bestritten zu haben. Grund dafür ist die ungerade Anzahl der Meldungen, die durch die Addition von Aufsteigern und Absteigern aus den verschiedenen Ligen zustande kam.

„Wir freuen uns über das große Interesse am Kreispokal“, sagte Kreisspielleiter Hans-Peter Schmid. „Dass so viele Vereine dabei sein wollen, zeigt die Bedeutung dieses Wettbewerbs für den Amateurfußball in unserer Region.“ Die Freilose seien eine logische Konsequenz, um den Spielplan zu straffen und die Runden zeitlich zu koordinieren.

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Modus und Terminplanung

Die erste Runde ist für Ende Juli geplant, die zweite Runde soll Mitte August folgen. Das Endspiel ist für den 1. Mai 2027 vorgesehen. Der Sieger des Kreispokals qualifiziert sich für den Bezirkspokal, wo er auf die Sieger der anderen Kreise trifft. Titelverteidiger ist der TSV Wemding, der im Finale des Vorjahres den FC Gundelfingen mit 3:1 besiegte.

Die Auslosung der ersten Runde fand am Montagabend im Sportheim des TSV Krumbach statt. Dabei wurden die Partien unter Ausschluss der Öffentlichkeit gezogen, die Ergebnisse wurden anschließend auf der Website des Fußballkreises veröffentlicht. Die genauen Spieltermine und Anstoßzeiten werden von den Vereinen in Absprache mit dem Spielleiter festgelegt.

Reaktionen aus den Vereinen

Viele Trainer zeigten sich zufrieden mit der Auslosung. „Ein Freilos ist immer gut, um die Vorbereitung zu planen“, sagte Markus Eitel, Trainer des SV Holzheim. „Wir können dann gezielt trainieren und sind im August frisch.“ Andere Vereine hingegen hätten lieber sofort gespielt, um Rhythmus zu bekommen.

Der FC Gundelfingen, der im Vorjahr im Finale stand, muss in der ersten Runde ran: Er trifft auf den SV Offingen. „Das ist ein schweres Los, aber wir wollen wieder weit kommen“, kommentierte Abteilungsleiter Jürgen Maier. Die Partie gilt als eines der Top-Spiele der ersten Runde.

Bedeutung für den Amateurfußball

Der Kreispokal hat im Fußballkreis Donau eine lange Tradition und ist für viele Vereine das wichtigste Spiel im Jahr. Er bietet auch kleinen Teams die Möglichkeit, gegen höherklassige Gegner zu spielen. In den letzten Jahren hat die Zahl der Teilnehmer stetig zugenommen, was die Organisatoren freut.

„Der Pokal ist ein Highlight für die Spieler und die Zuschauer“, so Schmid. „Wir hoffen, dass auch in dieser Saison wieder spannende Spiele und Überraschungen dabei sind.“ Die Freilose könnten zudem dazu führen, dass einige Mannschaften erst spät in den Wettbewerb eingreifen, was für neue Dynamik sorgen könnte.

Ausblick auf die weiteren Runden

Die zweite Runde wird dann mit 64 Teams gespielt, sodass ab dann keine Freilose mehr vergeben werden. Bis dahin müssen sich die Freilos-Teams in Form halten. Die Auslosung der zweiten Runde ist für Mitte August vorgesehen. Die Spiele werden an den Wochenenden ausgetragen, wobei die genauen Termine noch bekannt gegeben werden.

Insgesamt verspricht der Kreispokal Donau 2026/27 eine spannende Saison zu werden. Mit 64 Mannschaften ist die Teilnehmerzahl so hoch wie nie zuvor, und die vielen Freilose sorgen für eine interessante Ausgangslage. Die Vereine fiebern den ersten Spielen entgegen, und die Fans dürfen sich auf packende Derbys und emotionale Momente freuen.

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