Florian Lipowitz, der deutsche Radsport-Hoffnungsträger, hat auf der 12. Etappe der Tour de France für einen amüsanten Moment gesorgt. Der 25-Jährige vom deutschen Red-Bull-Team zielte während des Rennens mit einer Trinkflasche auf eine am Straßenrand aufgestellte Tafel mit einer Zielscheibe – und verfehlte. Im TV kommentierte er den Fehlschuss lapidar: „Das ist der Grund, warum ich mit Biathlon aufgehört habe.“
Vom Biathlon zum Radsport: Lipowitz‘ ungewöhnliche Karriere
Lipowitz begann seine Sportkarriere als Biathlet und gehörte sogar zum Nationalkader. Verletzungsbedingt trainierte er viel auf dem Rad und entdeckte so seine Leidenschaft für den Radsport. Bereits bei seiner ersten Tour de France im vergangenen Jahr fuhr er als Dritter aufs Podest. Auch in diesem Jahr gilt er als der größte deutsche Hoffnungsträger in der Gesamtwertung.
Der 25-Jährige zeigt sich trotz des verfehlten Ziels bester Laune und bewies Humor. Sein Kommentar unterstreicht die lockere Atmosphäre im Team und seine positive Einstellung, die ihn zu einem Publikumsliebling machen.
Hoffnungsträger für Deutschland
Lipowitz ist nicht nur wegen seiner humorvollen Aktion aufgefallen, sondern auch wegen seiner sportlichen Leistungen. Als einer der wenigen Deutschen im Peloton hat er sich einen Namen gemacht und wird von vielen als die Zukunft des deutschen Radsports gesehen. Seine Fähigkeiten im Zeitfahren und in den Bergen machen ihn zu einem ernsthaften Kandidaten für die vorderen Plätze.
Die 12. Etappe der Tour de France bot erneut Spannung und Emotionen. Während Lipowitz mit einem Augenzwinkern auf seine Biathlon-Vergangenheit anspielte, kämpften andere Fahrer um Sekunden und Positionen. Die Tour bleibt bis zum Ende offen, und Lipowitz hat noch alle Chancen auf eine gute Platzierung.



