Rafael Lubach schließt Last-Minute-Wechsel beim 1. FC Nürnberg nicht aus
Lubach schließt Abschied vom 1. FC Nürnberg nicht aus

Rafael Lubach (21) steht trotz automatischer Vertragsverlängerung bis 2028 beim 1. FC Nürnberg weiterhin für einen Last-Minute-Wechsel im Sommer offen. Der Mittelfeldspieler, der im Winter noch als sicherer Abgang galt, betont jedoch, dass sein Fokus derzeit voll auf dem Club liegt.

Lubach über möglichen Transfer: „Kann noch etwas aufploppen“

Gegenüber BILD erklärte der Rechtsfuß: „Natürlich kann in dieser Transferperiode noch mal etwas aufploppen. Man weiß ja, wie es in diesem Fußballgeschäft abläuft, wie wild manchmal die letzten Tage eines Transferfensters ablaufen können. Aber Stand jetzt liegt mein ganzer Fokus auf dem 1. FC Nürnberg und der neuen Saison.“

Lubach war in der Winterpause nach starken Leistungen als sicherer Wechselkandidat gehandelt worden. Doch sieben Monate später trainiert der Ex-Dortmunder weiterhin beim Zweitligisten. Sein Vertrag hatte sich jüngst automatisch bis 2028 verlängert, wie BILD berichtete.

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Beraterwechsel als Zeichen für Ambitionen

Ein Indiz für höhere Ziele könnte der Beraterwechsel im Sommer sein. Lubach wird nun von der Agentur Rogon des weltweit agierenden Roger Wittmann (66) vertreten. Zu den Gründen sagte er: „Mein Wechsel zu Rogon beruhte nicht auf meiner Unzufriedenheit mit dem früheren Berater, sondern darauf, dass ich jetzt bessere Entwicklungsmöglichkeiten für mich sehe. Die neue Agentur bietet individuelles Training, Videoanalysten und spezielle Camps – also einen ganzheitlichen Ansatz über die reinen Vertragsverhandlungen hinaus. Das hat mich überzeugt.“

Durchwachsene Rückrunde und Kampf um Einsatzzeiten

Lubach, der in der Rückrunde nur 13 Einsätze (ein Tor) verbuchte, zeigte sich selbstkritisch: „Durch die Sperren hatte ich weniger Spielzeit und habe so meinen Rhythmus verloren. Zudem kam ich dann auch auf verschiedenen Positionen zum Einsatz. Trotzdem war es mir wichtig, mich wieder ins Team zu kämpfen – was mir am Ende der Saison ja letztlich auch wieder gelang.“

Der 21-Jährige, der seit 2024 für Nürnberg spielt, sieht den verkleinerten Kaderumbruch als Vorteil für die neue Saison. Sollte er auch nach dem 1. September beim Club bleiben, ist er optimistisch, dass Nürnberg in der 2. Liga eine bessere Rolle spielen kann als in der Vorsaison.

Kontinuität als Schlüssel zum Erfolg

Lubach betonte: „Ich glaube, dass es ein großer Vorteil ist, dass unser Kader in großen Teilen zusammengeblieben ist. Die Spieler kennen nun bereits ihre taktischen Abläufe, wie das hohe Pressing, und harmonieren auch abseits des Platzes menschlich sehr gut. Dieses gegenseitige Verständnis hilft in Druckphasen und erleichtert dann auch Neuzugängen die Integration.“

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