Lewandowskis MLS-Debüt missglückt: Pleite gegen Inter Miami
Lewandowski verliert MLS-Debüt gegen Miami

Das mit Spannung erwartete MLS-Debüt von Robert Lewandowski endete mit einer Enttäuschung. Der 37-jährige Stürmer, der im Sommer vom FC Barcelona zu Chicago Fire wechselte, blieb bei seiner ersten Partie in der Major League Soccer ohne Tor und musste sich mit seiner neuen Mannschaft 2:3 (1:1) gegen Inter Miami geschlagen geben. Das Team aus Florida trat ohne seinen Superstar Lionel Messi an, der sich nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien (0:1 n.V.) noch im Urlaub befindet.

Suárez und Plambeck entscheiden die Partie

Für Messi übernahm der uruguayische Routinier Luis Suárez die Kapitänsbinde von Miami und traf zweimal (27./Elfmeter, 51.). Das entscheidende Tor erzielte jedoch der US-Amerikaner Preston Plambeck in der 87. Minute. Chicago war durch ein Eigentor von Miamis Torwart Rocco Rios Novo (18.) in Führung gegangen und glich später durch Puso Dithejane (67.) zwischenzeitlich aus. Lewandowski stand 62 Minuten auf dem Rasen, konnte aber keine Akzente setzen.

Lewandowski: „Brauche noch Zeit“

„Nach nur zwei Tagen mit meiner neuen Mannschaft habe ich nicht erwartet, dass in meinem ersten Spiel schon alles perfekt läuft“, sagte Lewandowski nach der Partie. „Ich brauche auch noch ein bisschen Zeit, und ich bin mir sicher, dass wir beim nächsten Mal in der Abwehr weniger Fehler machen werden als heute.“ Der Pole, der in seiner Karriere mehr als 700 Tore für seine Klubs und die polnische Nationalmannschaft erzielt hat, wechselte im Alter von 37 Jahren in die USA.

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Müller verpasst besonderes Spiel

Eigentlich hätte Lewandowskis erstes Spiel gegen die Vancouver Whitecaps mit seinem langjährigen Bayern-Kollegen Thomas Müller stattfinden sollen. Dieses Duell wurde jedoch kurz vor dem Anpfiff aufgrund der schlechten Luftqualität im Großraum Chicago abgesagt. Ursache waren Waldbrände in der Umgebung. So verzögert sich das Aufeinandertreffen der beiden Bayern-Legenden.

Müller und Werner ohne Erfolg

Auch Thomas Müller und Timo Werner verpassten mit ihren Mannschaften Erfolgserlebnisse. Müller saß beim 3:4 (2:3) seiner Whitecaps gegen den FC Cincinnati 90 Minuten lang auf der Bank. Dennoch bleiben die Kanadier mit 32 Punkten aus 15 Spielen Tabellenführer der Western Conference. Werner und die San Jose Earthquakes kassierten eine 0:4 (0:2)-Niederlage gegen Orlando City, bei denen Superstar Antoine Griezmann ein erfolgreiches Debüt feierte. Der Weltmeister von 2018 steuerte den vorentscheidenden dritten Treffer bei (48.). Werner wurde nach 74 Minuten ausgewechselt.

Playoff-Kurs trotz Niederlagen

Trotz der Niederlagen liegen sowohl Müllers Whitecaps als auch Werners Earthquakes weiter klar auf Playoff-Kurs. Die Saison in der MLS ist noch jung, und die Teams haben ausreichend Zeit, sich zu verbessern. Für Lewandowski geht es nun darum, sich schnell an das neue Umfeld und die Spielweise in der Liga zu gewöhnen.

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