Der englische Meister Manchester City hat dem spanischen Spitzenklub Real Madrid mit rechtlichen Konsequenzen gedroht. Grund sind Aussagen eines Präsidentschaftskandidaten der Königlichen, der eine Verpflichtung von Stürmerstar Erling Haaland in Aussicht gestellt hatte.
Präsidentschaftskandidat sorgt für Aufruhr
Bei Real Madrid liefern sich zwei Kandidaten ein hitziges Duell um das Präsidentenamt. Enrique Riquelme, einer der Bewerber, machte in einem Interview bei Antena 3 große Versprechungen: Sollte er am Sonntag gewählt werden, wolle er Erling Haaland nach Madrid holen. Er behauptete, der Norweger besitze eine Ausstiegsklausel und wolle unbedingt zu Real wechseln. Zudem nannte er auch Manchester Citys Mittelfeldspieler Rodri als möglichen Neuzugang.
Diese Äußerungen verärgerten den amtierenden Arbeitgeber Haalands massiv. Manchester City wies die Behauptungen umgehend zurück. In Medienberichten hieß es: „Es besteht keine Chance, dass Haaland zu Real wechselt. Es gibt keine Vertragsklausel, die dies ermöglichen würde.“ Der Klub erwäge zudem „rechtliche Schritte wegen der Verwendung des Bildes unseres Spielers in diesem Zusammenhang.“
Überbietungswettkampf der Kandidaten
Riquelme und sein Konkurrent, der amtierende Präsident Florentino Perez, liefern sich einen kuriosen Wettstreit um die Gunst der Wähler. Perez hatte zuvor angekündigt, im Falle seiner Wiederwahl den früheren Real-Coach José Mourinho als neuen Trainer zu installieren. Zudem wolle er den ehemaligen Bundesligaprofi Ibrahima Konaté ablösefrei vom FC Liverpool verpflichten.
Riquelme konterte mit der Haaland-Offerte, was nun zu diplomatischen Verstimmungen zwischen den Vereinen führt. Auch die Haaland-Seite selbst äußerte sich. Seine Agentin Rafaela Pimenta und sein Vater Alf-Inge Haaland wurden mit den Worten zitiert: „Das ist alles sehr unterhaltsam, aber nicht wahr. Wir wünschen beiden Kandidaten bei den Wahlen in Madrid alles Gute.“
Rechtliche Schritte angedroht
Manchester City ließ keine Zweifel an seiner Entschlossenheit. Der Klub betonte, dass Haalands Zukunft in Manchester liege und man alle notwendigen Maßnahmen ergreifen werde, um die Interessen des Vereins zu schützen. Die Königlichen hingegen halten an ihren Wahlversprechen fest, was die Spannungen zwischen den beiden Top-Klubs weiter verschärft.



