Lothar Matthäus‘ knallharte Abrechnung mit dem WM-Finale
Matthäus‘ knallharte Final-Abrechnung

Lothar Matthäus hat das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien am 20. Juli 2026 scharf kritisiert. Der Rekordnationalspieler bezeichnete die Partie in der BILD als „langweilig“ und stellte fest: „Mit Fußball hat das nichts zu tun!“

Matthäus‘ vernichtendes Urteil

Der 65-Jährige, der selbst 150 Länderspiele bestritt, fand deutliche Worte für die Begegnung, die Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung für sich entschied. „Das war kein würdiges Finale“, so Matthäus. „Beide Teams haben sich neutralisiert, es gab kaum Torchancen. Das Publikum war enttäuscht, und ich auch.“

Matthäus betonte, dass ein WM-Endspiel mehr bieten müsse: „Man erwartet Spannung, Emotionen, technische Finesse – stattdessen sahen wir eine taktische Partie, die vor allem von Fouls und Unterbrechungen geprägt war.“ Laut Statistik gab es im gesamten Spiel nur drei Torschüsse aufs Tor, was die Kritik des Ex-Profis untermauert.

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Reaktionen auf die Kritik

Die Aussagen von Matthäus sorgten in der Fußballwelt für Diskussionen. Während einige Experten ihm zustimmten, verteidigten andere das Finale als taktisch hochklassig. Der spanische Trainer Luis de la Fuente konterte: „Jeder hat das Recht auf eine Meinung, aber wir haben ein Spiel gewonnen, das von großer Disziplin geprägt war.“

Matthäus ließ sich davon nicht beeindrucken: „Disziplin allein macht noch kein gutes Spiel. Die Fifa muss darüber nachdenken, wie sie den Fußball attraktiver gestalten kann – sonst verlieren wir die Zuschauer.“

Hintergrund: Matthäus‘ Rolle bei der WM

Lothar Matthäus begleitete die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko als Experte für BILD. Dabei äußerte er sich mehrfach kritisch zu Entscheidungen der Fifa und des Präsidenten Gianni Infantino. Bereits zuvor hatte er das Verhalten Infantinos als „beschämend“ bezeichnet und die Organisation für ihre Kommunikation gerügt.

In einem früheren Interview sagte Matthäus: „Die Fifa verkauft uns für dumm. Die Fans verdienen Transparenz und ehrliche Antworten.“ Diese Haltung zog sich durch seine gesamte WM-Berichterstattung.

Auswirkungen auf die Debatte um die WM-Reform

Die scharfe Kritik von Matthäus könnte die Diskussion über eine Reform des WM-Modus neu entfachen. Insider berichten, dass die Fifa bereits über Änderungen nachdenkt, um die Spiele attraktiver zu machen – etwa durch eine Verlängerung der Nachspielzeit oder eine Anpassung der Regeln bei taktischen Fouls.

Ob die Einwände des Rekordnationalspielers Gehör finden, bleibt abzuwarten. Fest steht: Seine Worte haben Gewicht in der Fußballwelt, und viele Fans teilen seine Meinung.

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