Argentinien hat sich mit einem blauen Auge und einer dicken Beule ins Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gerettet. Titelverteidiger Argentinien besiegte Kap Verde nach Verlängerung mit 3:2. Superstar Lionel Messi verließ das Feld sichtlich gezeichnet mit einer dicken Schwellung an der Stirn.
Der achtmalige Weltfußballer war in der Nachspielzeit nach einer Attacke gestürzt und mit dem Kopf auf das Knie seines Gegenspielers gekracht. Die Folge war eine deutliche Beule an der Stirn. Das argentinische Sportblatt „Olé“ schrieb: „Oh, diese Beule.“ Das englische Boulevardblatt „The Sun“ stellte fest: „Lionel Messi beendete den Thriller gegen Kap Verde mit einer schrecklichen Beule an der Stirn, die immer mehr anschwoll.“
Messi erzielt siebtes WM-Tor
Bereits in der 29. Minute hatte Messi den Titelverteidiger mit seinem Tor in Führung gebracht. Es war sein siebtes Tor im vierten Spiel bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko. Damit ist er der beste Torschütze dieser WM vor Frankreichs Kylian Mbappé (6 Treffer) und Norwegens Erling Haaland (5 Treffer). In der ewigen WM-Torschützenliste steht Messi nun bei 20 Treffern, dicht gefolgt von Mbappé (18 Tore).
Trotz der Beule spielte Messi durch und jubelte in der 111. Minute über das 3:2 für Argentinien. Nach der Partie lobte der Kapitän den Gegner: „Wir wussten, dass das eine starke Mannschaft ist und dass es ein hartes Spiel werden würde. Nicht umsonst haben sie weder gegen Uruguay noch gegen Spanien verloren. Hier gibt's keine Geschenke. Das ist diese WM. Es ist alles sehr ausgeglichen. Das Wichtigste ist jetzt Ausruhen.“
Viertelfinale gegen Ägypten am Dienstag
Für Messi steht nun Ausruhen und die Beule abschwellen lassen auf dem Programm. Bereits am kommenden Dienstag geht es für die Argentinier im Viertelfinale gegen Ägypten (Anpfiff 18 Uhr). Sollte sich der Titelverteidiger durchsetzen, würde im Halbfinale Kolumbien oder die Schweiz warten.



