Der 1. FC Magdeburg geht mit einem Rekordspieler in die neue Zweitliga-Saison: Tobias Müller (31) hat bereits 192 Pflichtspiele für den FCM absolviert und steht kurz vor der 200er-Marke. Der Innenverteidiger ist der Dauerbrenner des aktuellen Kaders und startet nun in seine siebte Spielzeit bei den Blau-Weißen. Vor dem Saisonstart gegen Eintracht Braunschweig macht Müller deutlich: Ein Abschied aus Magdeburg ist für ihn kein Thema.
Müller als Führungsspieler und Rekordhalter
Müller ist längst einer der wichtigsten Führungsspieler der Mannschaft. Laut wird der 31-Jährige selten, intern genießt er umso mehr Ansehen. Gemeinsam mit Kapitän und Torwart Dominik Reimann (29) sowie Offensivmann Baris Atik (31) bildet er das erfahrene Gerüst eines Teams, das im Sommer erneut viele neue Gesichter bekommen hat. Reimann und Atik haben ebenfalls 180 FCM-Spiele auf dem Konto und ihre Verträge langfristig verlängert – ein Zeichen der Kontinuität.
Optimismus vor dem Auftakt gegen Braunschweig
Vor dem Zweitliga-Start gegen Eintracht Braunschweig blickt Müller optimistisch auf die Entwicklung der Mannschaft: „Alle Neuen haben sich gut eingegliedert, wir hatten eine gute Vorbereitung. Wir wissen, wie emotional unsere Fans sind. Diese Euphorie sollten wir mitnehmen. Und Samstag wollen wir einen anderen Saisonstart hinlegen als letzte Saison.“ Damals gab es ein 0:1 gegen Eintracht. Die Vorfreude auf das Heimspiel ist groß, und Müller hofft auf die Unterstützung der Anhänger, um direkt erfolgreich in die Saison zu starten.
Die Tatsache, dass auch Reimann und Atik ihre Verträge langfristig verlängert haben, überrascht Müller nicht. „Für mich war es klar und einfach, meine Unterschrift zu setzen.“ Die drei Führungsspieler verbindet inzwischen weit mehr als nur der Fußball. „Baris, Domme und ich sind hier schon eine lange Zeit durch Höhen und Tiefen gegangen. Wir fühlen uns alle wohl, deshalb wollen wir den Weg weitergehen.“
Rolle als Routinier und Warnung vor Euphorie
Als einer der erfahrensten Akteure sieht Müller seine Aufgabe auch darin, die vielen Neuzugänge schnell zu integrieren. „Wir machen es den Neuen einfach, nehmen sie schnell auf. Die Stimmung ist gut.“ Gleichzeitig warnt er davor, sich von der Vorbereitung ohne Niederlage blenden zu lassen: „Wenn das in den ersten Spielen nicht funktioniert, wissen wir, wie schnell die Laune kippen kann.“ Diese Bodenständigkeit zeichnet den Abwehrchef aus, der weiß, wie schnell der Druck im Fußballgeschäft steigen kann.
Zukunft in Magdeburg: „Kein anderes Trikot mehr“
Seine eigene Zukunft sieht der Abwehrchef ohnehin in Magdeburg. „Das ist definitiv mein Ziel. Ich habe nicht vor, noch einmal ein anderes Trikot zu tragen.“ Mit diesen Worten beendet Müller alle Spekulationen über einen möglichen Wechsel. Der 31-Jährige möchte seine Karriere beim FCM fortsetzen und weitere Erfolge feiern. Die Fans können sich also auf viele weitere Einsätze ihres Rekordspielers freuen, der mit seiner Erfahrung und Führungsqualität eine zentrale Rolle im Team einnimmt.
Der 1. FC Magdeburg startet am Samstag in die neue Saison und hofft auf einen erfolgreichen Auftakt gegen Eintracht Braunschweig. Mit Tobias Müller in der Innenverteidigung haben die Blau-Weißen einen Abwehrchef, der nicht nur sportlich, sondern auch menschlich überzeugt. Seine Verbundenheit zum Verein ist außergewöhnlich und macht ihn zu einem Vorbild für die jüngeren Spieler.



