Lukas Podolski glaubt nicht, dass es jemals wieder ein Duo wie „Poldi“ und „Schweini“ in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft geben wird. Der Weltmeister von 2014 sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: „Also, das wird es nie wieder geben im deutschen Fußball. Alle sollen froh sein, die das noch erlebt haben.“
Die Geburtsstunde einer Legende
Der heutige DFB-Sportdirektor Rudi Völler holte als Teamchef sowohl Podolski als auch Bastian Schweinsteiger 2004 als Teenager in den EM-Kader. Bei der Heim-WM 2006 wurden die beiden jungen Spieler zu Kultfiguren. Mit ihrer unbekümmerten und humorvollen Art eroberten sie während des „Sommermärchens“ die Herzen der Fußballnation. „Poldi“ und „Schweini“ prägten eine ganze Ära im DFB-Team. Der Höhepunkt war der Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.
Hoffnung auf einen deutschen WM-Triumph
Der inzwischen 40-jährige Podolski hofft, dass die deutsche Nationalmannschaft auch bei der kommenden Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko den Titel holen kann. Allerdings zeigt er sich realistisch: „Aber ich glaube, es wird schwer, weil die Konkurrenz einfach gut ist.“ Der ehemalige Stürmer empfiehlt: „Lasst uns einfach das Turnier spielen. Lasst uns einfach gucken und die Gruppenphase gut überstehen. Dann gehen die Spiele los, in denen es um alles geht, da muss man bereit sein.“
Podolski bleibt dem Fußball verbunden
Podolski, der beim 1. FC Köln zur Vereinsikone wurde, kann noch nicht vom Fußball lassen. Erst vor wenigen Tagen beendete er seine aktive Karriere bei Gornik Zabrze. Als Besitzer des polnischen Clubs hat er sich verpflichtet, den Verein in den kommenden Jahren finanziell zu unterstützen. Sein Engagement für Gornik Zabrze ist auch Teil der 90-minütigen Dokumentation „Poldi“, die am kommenden Donnerstag (4. Juni) beim Streamingdienst Netflix startet.



