Lars Lokotsch und Charalambos Makridis werden Preußen Münster verlassen. Der Zweitliga-Absteiger hat die Vertragsangebote für beide Spieler zurückgezogen, nachdem diese die vorgelegten Kontrakte nicht unterschrieben hatten.
Hintergrund der Entscheidung
Obwohl die Vereinsführung mit beiden Spielern gerne weitergemacht hätte, konnten sie sich nicht auf neue Konditionen einigen. Die Angebote sahen reduzierte finanzielle Bedingungen vor, was nach dem verpassten Klassenerhalt in der Vorsaison üblich ist. Sportdirektor Jan Uphues erklärte: „Selbstverständlich ist es legitim, dass Spieler sich während ergebnisoffener Verhandlungen auch anderweitig umschauen. Aber dann können auch wir natürlich unsere Angebote für sie nicht aufrechterhalten, sondern forcieren ebenfalls andere Lösungen.“
Die Situation von Makridis und Lokotsch
Charalambos Makridis, dessen Marktwert auf 400.000 Euro geschätzt wird, bestritt in zwei Jahren 60 Pflichtspiele für die Preußen und erzielte dabei zwei Tore. Lars Lokotsch, der im vergangenen Sommer von Verl nach Münster wechselte, kam auf 24 Einsätze und einen Treffer. Beide müssen sich nun nach neuen Arbeitgebern umsehen.
Weitere mögliche Abgänge
Neben Lokotsch und Makridis drohen weitere Abgänge. Torhüter Johannes Schenk (Vertrag bis 2028), Rechtsverteidiger Jano ter Horst und Offensivspieler Oliver Batista-Meier besitzen zwar gültige Verträge, können aber gegen festgeschriebene Ablösesummen vorzeitig wechseln. Für Batista-Meier wird eine Ablöse von rund 400.000 Euro fällig. Interesse bekundet haben unter anderem Zweitligist Eintracht Braunschweig.
DFB-Pokal: Erstrundengegner steht fest
Im DFB-Pokal trifft Preußen Münster in der ersten Runde auf den Karlsruher SC. Die Partie wird zwischen dem 21. und 24. August ausgetragen und bringt dem Verein rund 200.000 Euro ein. Der genaue Termin steht noch nicht fest.



