RB Leipzig startet mit einem neuen Catering-Partner in die kommende Saison. Der Bundesligist hat einen Sechsjahresvertrag mit Levy Europe abgeschlossen, der das bisherige Unternehmen Gastrobüro ablöst. Zwölf Jahre lang war die regionale Firma aus Gräfenhainichen (Sachsen-Anhalt) ein verlässlicher Partner der Leipziger.
Neuer Caterer setzt auf KI und Nachhaltigkeit
Klub-Boss Johann Plenge (40) erklärt die Entscheidung: „Mit Levy haben wir einen international erfahrenen Partner gewonnen, der uns in einem mehrstufigen und umfangreichen Auswahlprozess überzeugt hat.“ Levy Europe ist bereits für das Catering in der Uber Arena und der Uber Eats Music Hall in Berlin zuständig und hat dort ein KI-gestütztes Self-Checkout-System getestet. Dadurch konnten die Wartezeiten an den Essensständen um bis zu 60 Prozent verkürzt werden.
Das Unternehmen ist auch in der Johan Cruyff Arena in Amsterdam, dem Tottenham Hotspur Stadium in London, dem Old Trafford in Manchester und beim Tennisturnier Wimbledon aktiv. RB Leipzig verspricht sich von der Partnerschaft kürzere Wartezeiten an den Kiosken und ein verbessertes gastronomisches Erlebnis für die Fans.
Fokus auf Regionalität und Vielfalt
Das Bierangebot bleibt unverändert: RB Leipzig hat einen eigenständigen Vertrag mit Ur-Krostitzer bis 2030. Levy Europe setzt auf Nachhaltigkeit. Das Unternehmen hat unter anderem fermentierte Bananen-Smoothies entwickelt, um Lebensmittelabfälle zu minimieren und die Darmgesundheit der Gäste zu fördern.
RB Leipzig betont: „Es soll mehr Regionalität, Qualität und Vielfalt im Angebot“ sowie „innovative gastronomische Konzepte mit Fan-Fokus“ geben. Die Erkenntnisse aus den Fan-Spieltagsumfragen sind aktiv in die Auswahl des neuen Partners eingeflossen. Der Klub schreibt: „Dafür sind umfangreiche Investitionen in Infrastruktur, Ausstattung und digitale Prozesse vorgesehen.“ Konkrete Details zu diesen Investitionen nennt der Club jedoch noch nicht.



