Sascha Risch (26) kam ablösefrei von Dynamo Dresden zu Fortuna Düsseldorf und sorgt für einen klaren Transfer-Plan. Die sportliche Leitung um Samir Arabi (47) und Alexander Ende (46) war bereits von seiner Klasse überzeugt, doch der Neuzugang hat sie in der Vorbereitung noch übertroffen. Risch ist einer der absoluten Gewinner der Vorbereitung und macht Hoffnung, dass die ewige Baustelle auf der linken Abwehrseite endlich geschlossen wird.
Defensive Stabilität und Offensivdrang
Risch überzeugt durch defensive Stabilität und starke Offensivläufe. Seine Leistungen waren so gut, dass Arabi und Ende bei der weiteren Personalplanung eine klare Entscheidung trafen. Zwar plant Fortuna weiterhin einen zusätzlichen Linksverteidiger zu verpflichten, doch laut BILD-Informationen soll dieser nur als Backup für Risch eingeplant werden. Der Neuzugang ist gesetzt in der Abwehrkette von Düsseldorf.
Schwere Verletzung bremste Risch aus
Viele hatten bereits vergessen, wie leistungsstark der Ex-Dresdner sein kann. In der letzten Saison bei Dynamo kam er nach einer Schulterverletzung, die ihn drei Monate außer Gefecht setzte, nur auf zwei Kurzeinsätze und insgesamt 31 Minuten. Dabei war er zuvor grandios gestartet: Vom 2. bis zum 8. Spieltag stand er in der Startelf und hinterließ laut Dresdner Vereinskreisen einen hervorragenden Eindruck. Das Team spielte während seiner Verletzungspause jedoch so stark, dass er seinen Stammplatz nicht zurückerobern konnte.
Fortuna profitiert von Dresdens Situation
Diesen Umstand nutzte Fortuna. Risch lehnte eine Vertragsverlängerung in Dresden ab, und sein Marktwert war aufgrund der verletzungsbedingten Misere gesunken. Nur wenige Vereine hatten seine Qualität noch auf dem Zettel, sodass Düsseldorf ablösefrei zuschlagen konnte. Bei seiner Arena-Premiere gegen Dortmund (2:1) zeigte Risch zwar, dass er noch nicht im Ernstfall-Modus ist, dennoch sind alle Verantwortlichen überzeugt, dass er ein entscheidender Faktor für den Aufstieg in die 3. Liga sein kann. Risch hat bereits Erfahrung in der dritthöchsten Spielklasse bei vier Vereinen: Freiburg II, Meppen, Ulm und Dresden. Nun soll es für ihn zum zweiten Mal in eine höhere Klasse gehen.



