Südkoreas WM-Held Oh fiel vor Wechsel zu VfB Stuttgart durch Medizincheck
Südkoreas WM-Held Oh fiel durch Medizincheck

Südkoreas WM-Held Oh fiel vor Wechsel zu VfB Stuttgart durch Medizincheck

Hyeon-gyu Oh, der Torschütze beim 2:1-Sieg Südkoreas gegen Tschechien in Gruppe A der Fußball-Weltmeisterschaft, wäre vor einem Jahr beinahe in der Bundesliga gelandet. Der 25-jährige Stürmer sollte beim VfB Stuttgart den Abgang von Nick Woltemade (24, wechselte zu Newcastle United) kompensieren, scheiterte jedoch am Medizincheck.

Hintergrund des geplatzten Transfers

Der VfB Stuttgart wollte Oh vom belgischen Erstligisten KRC Genk verpflichten. Eine Ablösesumme von über 25 Millionen Euro stand im Raum. Der Koreaner absolvierte in Stuttgart die üblichen medizinischen Untersuchungen. Alles deutete auf einen Abschluss hin. Doch wenige Stunden später war der mögliche Wechsel geplatzt.

Grund dafür war eine Kreuzbandverletzung, die sich Oh vor zehn Jahren zugezogen hatte. Seitdem hatte er offiziell keine Probleme mehr und machte durch starke Leistungen auf sich aufmerksam. Die Ärzte des VfB stuften jedoch bei der gründlichen Untersuchung sein Knie als Risiko ein, was zum Scheitern des Transfers führte.

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Ohs Karriere nach dem geplatzten Wechsel

Mittlerweile spielt Oh bei Besiktas Istanbul in der Türkei, wo er 14 Millionen Euro Ablöse kostete. Bei der WM wurde er zum ersten Torschützen der Südkoreaner. In der 69. Minute eingewechselt für Weltstar Heung-min Son (früher HSV, Leverkusen und Tottenham, jetzt Los Angeles FC), drückte er in der 80. Minute eine Hereingabe von In-Beom Hwang über die Linie. In elf Minuten wurde er vom Einwechselspieler zum Matchwinner.

Stimmen zum Spiel

Zum Player of the Match wurde nach dem Spiel jedoch In-Beom Hwang gewählt. Der Spieler von Feyenoord Rotterdam erzielte den Ausgleich zum 1:1 und bereitete den Siegtreffer vor.

Der tschechische Nationaltrainer Miroslav Koubek sagte: „Wahrscheinlich hat die bessere Mannschaft gewonnen.“ Er fügte hinzu, dass seine Mannschaft ohne „einige Fehler“ ein besseres Ergebnis hätte erzielen können. „Wir haben sehr gut gespielt, es hätte ein Unentschieden geben können, und wir hätten auch gewinnen können“, so Koubek.

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