Nick Seidel wechselt fest zum SC Verl – 100.000 Euro Ablöse für Nürnberg
Seidel wechselt zu Verl – 100.000 Euro für Nürnberg

Knapp 100.000 Euro Ablöse: Nick Seidel (21) wechselt fest vom 1. FC Nürnberg zum SC Verl. Der Innenverteidiger war in der vergangenen Saison an Jahn Regensburg ausgeliehen, wo er auf 25 Pflichtspiele kam. Wie die BILD bereits am 25. Mai berichtete, bleibt er nun dauerhaft in der 3. Liga.

Nürnberg kassiert Ablöse und macht kleines Plus

Nach BILD-Informationen erhält der 1. FC Nürnberg für den Transfer eine Ablöse von knapp 100.000 Euro. Damit dürften die Franken mit einem leichten Gewinn aus Seidels jüngsten Transferaktivitäten hervorgehen. Der Jungprofi war im Sommer 2024 von der U19 des Karlsruher SC zum FCN gewechselt und hatte sofort den Sprung in die Lizenzmannschaft geschafft. Am siebten Spieltag feierte er sein Profidebüt im Auswärtsspiel gegen Hannover 96 (0:2) und absolvierte danach acht weitere Einsätze für die Mannschaft von Miroslav Klose. In der Rückrunde saß der gebürtige Unterfranke jedoch meist nur auf der Bank und suchte daher mehr Spielpraxis beim Jahn.

Vertrag bis 2028 – keine Verwendung mehr

In Nürnberg besaß der 1,91 Meter große Verteidiger noch einen Vertrag bis 2028. Doch der Club hat in dieser Saison keine Verwendung mehr für Seidel und beendet die Zusammenarbeit. FCN-Sportvorstand Joti Chatzialexiou (50) erklärte auf der Vereinshomepage: „Nick hat in der vergangenen Spielzeit ordentlich Einsatzminuten in der 3. Liga gesammelt, was ihn in seiner Entwicklung weitergebracht hat. Wir sind auf seiner Position aber bereits gut besetzt, weshalb wir eine gute Lösung für ihn finden wollten. Das ist uns mit dem Transfer zum SC Verl gelungen, wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft.“

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Leih-Rückkehrer ohne Chance

Seidel dürfte nicht der letzte Leih-Rückkehrer sein, der bei Nürnberg keine Chance mehr in der 2. Liga bekommt. Weitere Rückkehrer wie Telalovic, Kukucka, Ortegel und Osawe stehen ebenfalls vor ungewisser Zukunft. Erst 2025 hatte Chatzialexiou eine neue Ausrichtung für Leihgeschäfte ausgerufen: „In der Vergangenheit hat man Spieler ausgeliehen, um sie wegzubekommen. Jetzt wollen wir Leihgeschäfte als strategischen Hebel zur Weiterentwicklung nutzen, sodass Spieler verliehen werden, Spielpraxis erhalten und im Idealfall gestärkt zurückkehren.“ Bislang ist dieser Plan jedoch nicht aufgegangen.

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