Streamer Willy Sommer besteht B-Lizenz: Karriere als Fußballtrainer?
Streamer Willy Sommer besteht B-Lizenz: Wird er Trainer?

Vom Rasen auf die Trainerbank: Niklas-Wilson Sommer (28), besser bekannt als Streamer Willy, hat seine B-Trainerlizenz erfolgreich bestanden. Der Ex-Profi, der einst für den 1. FC Nürnberg in der Jugend und bis in die 3. Liga spielte, könnte nun eine zweite Karriere als Fußballtrainer starten.

Willy Sommer: Vom Profi-Traum zum Twitch-Star

Willy, wie ihn Freunde und Fans nennen, lebt den Fußball seit seiner Kindheit. Er durchlief fast die komplette Jugendabteilung des 1. FC Nürnberg, spielte gemeinsam mit Streamer-Kollege Sidney Friede in der Jugendnationalmannschaft und schaffte sogar den Sprung in die 3. Liga. Der ganz große Durchbruch als Profi blieb ihm verwehrt, doch abseits des Platzes wurde er zum Star: Auf Twitch folgen ihm inzwischen mehr als eine Million Menschen. Sein größter Fußball-Moment war 2021, als er mit dem 1. FC Nürnberg im DFB-Pokal 2:0 gegen Eintracht Frankfurt gewann – erst gegen Union Berlin war in der zweiten Runde Schluss.

B-Lizenz bestanden: „Ab heute: Coach Willy“

„Übrigens, frohe Botschaft: Ich habe bestanden“, verkündete Willy seinen Fans auf Twitch. „Ab heute: Coach Willy.“ Für die Ausbildung investierte der Streamer viel Zeit und Energie. Zwei Wochen lang fuhr er täglich von Nürnberg nach Thüringen, um die Lizenz zu erwerben. Die Kosten lagen laut seiner Aussage bei rund 1000 bis 1200 Euro. Nach Verletzungen und Rückschlägen suchte der Ex-Profi einen neuen Weg – jetzt will er selbst Verantwortung übernehmen.

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Trainer-Pläne: Von der Icon League bis zum Profiverein

Doch die B-Lizenz ist für Willy erst der Anfang. Der Streamer hat bereits konkrete Vorstellungen: „Ich hätte richtig Bock auf einen Verein, wo ich auf den taktischen Aspekt und die Trainingsinhalte kompletten Einfluss haben kann“, erklärte er. Besonders reizt ihn die Idee, eine Mannschaft aus Freunden zu coachen: „Die Mannschaft wären Freunde von mir und ich könnte zum ersten Mal wieder Fußball spielen – einfach aus Spaß.“

Auch der professionelle Bereich lockt. „Ich habe die Option, bei einem Profiverein in der zweiten Mannschaft als spielender Co-Trainer zu arbeiten“, sagte Willy. Zudem kann er sich eine mehrmonatige Hospitation bei einem Zweitliga-Trainer vorstellen. Sein großes Ziel: In Zukunft möchte er noch die A-Lizenz machen. Bereits bei der Icon League übernahm Willy Verantwortung – mit seinem eigenen Team gab er taktische Tipps und schlüpfte regelmäßig in die Trainerrolle.

Zukunft offen: Vom Streamer zum Fußballlehrer

Ob Willy nun tatsächlich den Sprung auf die Trainerbank schafft, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der 28-Jährige brennt für den Fußball und hat mit der bestandenen B-Lizenz die erste Hürde genommen. Seine Fans dürfen gespannt sein, ob „Coach Willy“ bald einen Verein übernimmt – ob im Amateurbereich oder im Profi-Geschäft.

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