Bundesliga-Trainer Ralf Kettemann, der den SC Paderborn zurück in die Bundesliga führte, hat im privaten Sorgerechtsstreit um seine Tochter Emilia eine Niederlage erlitten. Das Familiengericht lehnte seinen ersten Antrag auf mehr Zeit mit dem Kind ab und legte stattdessen eine vorläufige Umgangsregelung fest.
Hintergrund des Streits
Der Streit entbrannte zwischen Kettemann und der Mutter des Kindes, einer ehemaligen DSDS-Sängerin. Der Trainer wollte mehr Zeit mit seiner Tochter verbringen, doch das Gericht entschied anders. Die genauen Gründe für die Ablehnung wurden nicht öffentlich gemacht, aber die Entfernung zwischen den Wohnorten der Eltern spielte eine Rolle. Kettemann lebt und arbeitet in Paderborn, während die Mutter mit Emilia vermutlich in einer anderen Stadt wohnt.
Vorläufige Regelung
Das Gericht legte fest, wo und unter welchen Bedingungen Kettemann seine Tochter zunächst sehen darf. Zudem wurde ein Termin für eine weitere Anhörung anberaumt, um eine dauerhafte Umgangsregelung zu finden. „Die Entscheidung ist vorläufig und nicht das Ende des Verfahrens“, erklärte ein Gerichtssprecher. Der Trainer muss sich nun an die Auflagen halten, darunter möglicherweise begleitete Besuche oder feste Zeitfenster.
Auswirkungen auf den Alltag
Der Fall zeigt, wie schwierig Sorgerechtsstreitigkeiten für prominente Persönlichkeiten sein können. Kettemanns Fokus auf den Fußball könnte durch die privaten Probleme beeinträchtigt werden. Der SC Paderborn äußerte sich nicht zu der Angelegenheit. Die nächste Verhandlung wird mit Spannung erwartet.



