Chris Bedia und der 1. FC Union Berlin gehen getrennte Wege. Der ivorische Offensivspieler wechselt mit sofortiger Wirkung zum al-Nasr Sports Club nach Dubai, wie der Bundesligist am Freitag mitteilte. Der 29-Jährige war im Winter 2024 nach Köpenick gekommen, konnte sich dort jedoch nicht dauerhaft durchsetzen.
Sieben Einsätze, ein Tor für Union
In seiner Zeit bei Union Berlin absolvierte Bedia lediglich sieben Pflichtspiele, in denen ihm ein Treffer gelang. Nachdem er zunächst als Hoffnung für die Offensive verpflichtet worden war, blieb er hinter den Erwartungen zurück. In den vergangenen zwei Jahren war er zudem an Hull City in die zweite englische Liga und an die Young Boys Bern ausgeliehen.
Besonders in der Schweiz konnte Bedia überzeugen: Für den Hauptstadtklub Young Boys erzielte er in 67 Spielen insgesamt 34 Scorerpunkte. Diese Leistung weckte damals das Interesse von Union Berlin, das ihn im Januar 2024 verpflichtete.
Heldt lobt Professionalität
„Chris hat sich in einer für ihn nicht einfachen Situation stets professionell verhalten. Nun hat er wieder die Möglichkeit, dauerhaft Teil einer Mannschaft zu sein und regelmäßig zu spielen“, sagte Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball Männer des 1. FC Union Berlin. Der Wechsel nach Dubai bietet Bedia die Chance auf einen Neuanfang in der UAE Arabian Gulf League.
Der al-Nasr Sports Club ist in Dubai beheimatet und zählt zu den etablierten Vereinen der Region. Für Bedia beginnt damit ein neues Kapitel seiner Karriere, nachdem er in Berlin nicht Fuß fassen konnte.



