Der VfB Stuttgart intensiviert seine Bemühungen um eine Verpflichtung von Dženan Pejčinović. Nach Informationen von Sky bleibt der 19-jährige Angreifer der absolute Wunschtransfer der Schwaben, die ihr Angebot auf rund 20 Millionen Euro plus mögliche Boni erhöhen könnten. Eine neue Offerte wurde bislang jedoch noch nicht offiziell abgegeben.
Einigung mit Pejčinović bereits erzielt
Mit Pejčinović selbst besteht bereits eine grundsätzliche Einigung über einen Vertrag bis zum Jahr 2030. Der Stürmer, der aktuell noch beim VfL Wolfsburg unter Vertrag steht, soll die Offensive der Stuttgarter langfristig verstärken. Die Verhandlungen zwischen den Klubs stehen allerdings noch aus.
Demirović: Zukunft ungewiss, aber Wunsch zu bleiben
Parallel beschäftigt den VfB die Zukunft von Ermedin Demirović. Der 26-jährige Stürmer, der erst im Sommer 2024 von Real Sociedad nach Stuttgart kam, hat in der abgelaufenen Saison mit 12 Toren und 5 Vorlagen überzeugt. Dennoch ist seine sportliche Perspektive nicht eindeutig geklärt. Trainer Sebastian Hoeneß wäre einem Verkauf des Bosniers nicht abgeneigt, um möglicherweise finanziellen Spielraum für weitere Transfers zu schaffen. Die Klubführung hingegen möchte Demirović unbedingt halten und sieht in ihm einen wichtigen Bestandteil der Mannschaft. Demirović selbst hat mehrfach betont, dass er in Stuttgart bleiben möchte.
Sturmtrio als strategisches Ziel
Die Planung des VfB sieht ein offensives Trio aus Deniz Undav, Ermedin Demirović und Dženan Pejčinović vor. Undav, der nach einer starken Leihe von Brighton & Hove Albion fest verpflichtet wurde, soll als zentraler Angreifer agieren. Demirović könnte als hängende Spitze oder auf den Flügeln eingesetzt werden, während Pejčinović als junger, dynamischer Stürmer für Tiefe und Konkurrenz sorgen soll. Dieses Konzept würde den Kader für die kommende Saison deutlich aufwerten und die Abhängigkeit von einzelnen Spielern reduzieren.
Finanzielle Herausforderungen
Die Verpflichtung von Pejčinović wäre eine der teuersten Investitionen in der Vereinsgeschichte des VfB. Die 20 Millionen Euro Ablöse plus Boni würden nahe an die Rekordsumme für einen Neuzugang heranreichen. Um dies zu stemmen, könnten Verkäufe von Spielern wie Demirović notwendig werden, was die interne Diskussion zwischen Trainer und Führung erklären würde. Die Entscheidung über die Zukunft des Stürmers dürfte in den kommenden Wochen fallen.



