Drei Wochen nach dem Teileinsturz einer Tribüne im Weserstadion zeichnet sich ab, wann der betroffene Block 53 wieder genutzt werden kann. Hans-Jörg Otto, Geschäftsführer der Bremer Weser-Stadion GmbH, gab einen konkreten Zeitrahmen bekannt: Nicht zum Saisonstart und auch nicht zum zweiten Heimspiel, aber zum dritten Heimspiel soll der Block wieder voll einsatzbereit sein. Dies wäre die Partie am Wochenende vom 16. bis 18. Oktober gegen den Aufsteiger SC Paderborn.
Abbrucharbeiten laufen planmäßig
In dieser Woche haben die Abbrucharbeiten im beschädigten Zuschauerblock begonnen. „Wir sind gut im Zeitplan“, sagte Otto. Die Baumaßnahmen zur Wiederherstellung der eingestürzten Tribüne laufen bereits auf Hochtouren. Ziel ist es, den Block 53 bis Oktober wieder aufzubauen und den Fans des SV Werder Bremen die gewohnte Heimkulisse zu bieten.
Ursache des Einsturzes
Der Teileinsturz war Anfang Juli bei Umbaumaßnahmen im VIP-Bereich passiert. Dabei sollte eine Fensterscheibe entfernt werden, doch unbeabsichtigt wurde eine tragende Säule beschädigt. Dies führte zum Einsturz eines Teils der Tribüne. Rund 500 Sitzplätze sind von dem Vorfall betroffen. Die betroffenen Dauerkarteninhaber erhalten bis zur Fertigstellung alternative Plätze, was den freien Kartenverkauf entsprechend reduziert.
Zur Sicherheit nach dem Einsturz
Otto zeigte Verständnis für etwaige Bedenken der Zuschauer: „Das ist genauso sicher wie vorher auch.“ Er betonte, dass die Fans bei allen Toren weiterhin hüpfen und springen könnten. Die Statik des Stadions sei nach dem Vorfall überprüft und als sicher eingestuft worden. Die Bauarbeiten zielen darauf ab, die volle Funktionsfähigkeit und Stabilität der Tribüne wiederherzustellen.
Auswirkungen auf den Spielbetrieb
Bis zur Fertigstellung bleibt der Block 53 geschlossen. Dies betrifft voraussichtlich die ersten beiden Heimspiele der Saison. Der SV Werder Bremen plant, die betroffenen Fans auf andere Sektoren zu verteilen. Die Kapazität des Stadions wird dadurch vorübergehend reduziert, was auch den Ticketerlös beeinflussen könnte. Dennoch ist der Verein zuversichtlich, dass die Verzögerung minimal bleibt und die Saison spätestens ab Oktober wieder in gewohnter Atmosphäre stattfinden kann.
Der Teileinsturz hatte in der Fanszene für Aufsehen gesorgt, doch die schnelle Reaktion der Verantwortlichen und die transparente Kommunikation werden von vielen Seiten gelobt. Die Wiederaufbauarbeiten werden fortgesetzt, und das Ziel ist klar: Block 53 soll pünktlich zum dritten Heimspiel gegen Paderborn wieder seine volle Kapazität von rund 500 Plätzen bieten.



