Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 endet am Sonntag. Es war ein Turnier mit einem erneuten frühen Aus der deutschen Nationalmannschaft, unerwarteten Helden, tränenreichen Abschieden alternder Stars und politischer Einflussnahme bei der FIFA. Sieben BILD-Reporter waren von Anfang an vor Ort – beim deutschen Team in Winston-Salem und bei anderen großen und kleinen Fußball-Nationen. Sie teilen nun ihre exklusiven Geschichten.
Das Foto von Nagelsmanns Frau Lena
Eines der meistdiskutierten Bilder der WM entstand abseits des Platzes: Ein Foto von Julian Nagelsmanns Frau Lena auf einem Fahrrad. Reporter Matthias Marburg erinnert sich: „Wir waren auf dem Weg zum Training, als wir Lena Nagelsmann zufällig auf dem Rad sahen. Sie winkte freundlich, und wir schossen ein Foto. Später wurde es in den sozialen Medien tausendfach geteilt – ein Symbol für die Bodenständigkeit der Trainerfamilie.“
Der Klopp-Gipfel in New York
Ein geheimes Treffen zwischen Jürgen Klopp und hochrangigen FIFA-Vertretern in New York sorgte für Spekulationen. Reporter Torsten Rumpf war dabei: „Es gab ‚Klo-Alarm‘, als Klopp unerwartet im Hotel auftauchte. Wir erfuhren, dass es um eine mögliche Rolle als FIFA-Berater ging. Die Gespräche waren vertraulich, aber die Atmosphäre war angespannt.“
Joshua Kimmichs Dank an die Reporter
Nach dem deutschen Aus bedankte sich Joshua Kimmich persönlich bei den BILD-Reportern für ihre faire Berichterstattung. „Er kam in die Mixed Zone und sagte: ‚Ihr habt uns nie fallen gelassen. Danke für die Unterstützung‘“, berichtet Reporter Yvonne Gabriel. „Das war ein sehr emotionaler Moment.“
Der Infantino-Skandal
Der größte Skandal des Turniers betraf FIFA-Präsident Gianni Infantino. Reporter Christian Falk schildert: „Wir bekamen Hinweise auf geheime Absprachen zwischen Infantino und Funktionären aus Katar. Es ging um Wahlmanipulation und finanzielle Zuwendungen. Wir veröffentlichten die Dokumente, woraufhin Infantino unter Druck geriet.“ Laut Falk ermittelt nun die Schweizer Bundesanwaltschaft gegen Infantino.
Tränen-Abschiede und unerwartete Helden
Neben den Skandalen gab es auch bewegende Momente. Reporter Paul Grotenburg berichtet: „Der Abschied von Lionel Messi war herzzerreißend. Er weinte auf dem Platz, die Fans skandierten seinen Namen. Aber auch unbekannte Spieler wie der Marokkaner Sofiane Boufal wurden zu Helden.“ Boufal erzielte das entscheidende Tor im Viertelfinale gegen Brasilien.
Politische Einflussnahme bei der FIFA
Die WM stand auch im Zeichen politischer Spannungen. Reporter Dennis Schlüter erklärt: „Wir erlebten, wie russische und chinesische Funktionäre versuchten, Einfluss auf Schiedsrichterentscheidungen zu nehmen. Es gab sogar Bestechungsversuche, die wir dokumentierten.“ Die FIFA bestreitet die Vorwürfe, doch die BILD-Reporter haben Beweise vorgelegt.
Fazit: Eine WM der Extreme
Die WM 2026 war ein Turnier der Gegensätze: sportliche Dramatik, menschliche Schicksale und politische Intrigen. „Wir haben Geschichte geschrieben“, sagt Reporter Christian Spreitz. „Diese WM wird man nicht vergessen.“



