WM 2026: Drei Erkenntnisse aus Englands Sieg gegen Norwegen
WM 2026: Drei Erkenntnisse aus Englands Sieg gegen Norwegen

England hat sich im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2026 gegen Norwegen durchgesetzt. Das Spiel, das in Miami stattfand, endete mit einem knappen Sieg der Three Lions. Drei wesentliche Erkenntnisse prägen die Partie.

Jude Bellingham – der unverzichtbare Spielmacher

Jude Bellingham war einmal mehr der entscheidende Faktor für England. Der Mittelfeldspieler von Real Madrid erzielte nicht nur das Siegtor, sondern orchestrierte auch das gesamte Angriffsspiel. Laut Statistik hatte Bellingham die meisten Ballkontakte aller Spieler auf dem Feld und eine Passquote von über 90 Prozent. „Er ist der Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Team“, kommentierte Trainer Gareth Southgate nach dem Spiel. Ohne Bellinghams Kreativität und Torgefahr wäre Englands Offensive weit weniger durchschlagskräftig gewesen.

Norwegen – ein starkes Turnier, aber bitteres Ende

Norwegen zeigte eine beeindruckende Leistung während der gesamten WM. Die Mannschaft von Trainer Ståle Solbakken kämpfte sich bis ins Viertelfinale und forderte England über weite Strecken. Besonders in der Defensive standen die Skandinavier sicher. Dennoch fehlte am Ende das Quäntchen Glück. „Wir sind enttäuscht, aber stolz auf das Erreichte“, sagte Kapitän Martin Ødegaard. Die Norweger müssen sich vorwerfen, ihre Chancen nicht konsequent genug genutzt zu haben. Ein Tor in der ersten Halbzeit wurde wegen Abseits aberkannt, was die Gemüter erhitzte.

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Schiedsrichter-Entscheidungen bleiben ein Dauerbrenner

Erneut standen die Unparteiischen im Fokus. Eine strittige Szene in der 35. Minute, bei der ein norwegischer Angreifer im Strafraum zu Fall kam, sorgte für Diskussionen. Schiedsrichter Wilton Sampaio aus Brasilien entschied auf Weiterspielen, was bei den Norwegern für Unverständnis sorgte. „Das war ein klarer Elfmeter“, kritisierte Solbakken nach der Partie. Auch eine Gelb-Rote Karte gegen einen norwegischen Verteidiger in der Schlussphase wurde kontrovers beurteilt. Die Diskussionen um die Qualität der Schiedsrichterleistungen bei diesem Turnier werden damit weiter anhalten.

England trifft im Halbfinale nun auf den Sieger der Partie zwischen Brasilien und Portugal. Für Norwegen endet ein denkwürdiges Turnier, das die Mannschaft jedoch als Einheit gestärkt hat.

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