Die Beach-Volleyballerin Louisa Lippmann hat sich von ihrer Partnerin Linda Bock getrennt. Wie ihr Verein BR Volleys mitteilte, wird Lippmann künftig an der Seite von Melanie Paul aufschlagen. Das gemeinsame Ziel sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
Stagnation als Trennungsgrund
Die Entscheidung fiel nach anderthalbjähriger Zusammenarbeit. Grund sei die stagnierende sportliche Entwicklung gewesen, hieß es in der Vereinsmitteilung. Lippmann und Bock hatten 2023 ein erfolgreiches Team gebildet und unter anderem die internationale Goldmedaille in Baden gewonnen. Dennoch sah Lippmann die Perspektive für Olympia 2028 gefährdet.
„Linda und ich gehen im Guten auseinander und ich bin dankbar für das Erlebte. Uns verbinden eine großartige gemeinsame Zeit und unsere erste internationale Goldmedaille in Baden – das bleibt unvergesslich. Für mich war jetzt aber der Zeitpunkt gekommen, eine sportliche Entscheidung mit Blick auf mein großes Ziel Olympia 2028 zu treffen“, sagte Lippmann.
Neue Partnerin: Melanie Paul
Die 25-jährige Melanie Paul, gebürtige Argentinierin, hat sich in den vergangenen zwei Saisons als eine der besten deutschen Abwehrspielerinnen etabliert. Allein in dieser Zeit gewann sie vier Turniere auf der German Beach Tour. Lippmann selbst hatte 2024 an der Seite von Laura Ludwig in Paris ihre ersten Olympischen Spiele erlebt. Nun soll das Duo mit Paul den nächsten Schritt machen.
Die Trennung erfolgte im gegenseitigen Einvernehmen. Lippmann betonte, dass sie Bock für die gemeinsame Zeit dankbar sei. Der Fokus liege nun voll auf der neuen Partnerschaft und der Qualifikation für Los Angeles 2028.



