Heute ist es so weit: Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beginnt mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika. Anpfiff ist um 21 Uhr deutscher Zeit im ZDF und im Live-Ticker auf bild.de. Der erste WM-Tag verspricht gleich mehrere Höhepunkte, die Fans auf der ganzen Welt mitfiebern lassen.
Historisches Auftaktspiel im Aztekenstadion
Das Aztekenstadion in Mexiko-City schreibt Geschichte: Es ist das erste Stadion, das zum dritten Mal ein WM-Turnier eröffnet, nach 1970 und 1986. Rund 83.000 Zuschauer werden heute Abend erwartet. Besonders spannend: Mexiko und Südafrika trafen bereits 2010 im Eröffnungsspiel aufeinander, als die WM erstmals in Afrika stattfand. Damals endete die Partie 1:1. Südafrikas Siphiwe Tshabalala erzielte das erste WM-Tor seines Landes, Rafael Márquez glich für Mexiko aus. Nun kommt es 16 Jahre später zum Wiedersehen – diesmal vor heimischer Kulisse für Mexiko.
Start der Eröffnungsfeier und Programm
Die Eröffnungsfeier im Aztekenstadion beginnt um 19.30 Uhr MESZ. Die FIFA plant rund 90 Minuten Programm bis zum Anpfiff. Wer nichts verpassen möchte, sollte spätestens um diese Zeit einschalten. Das ZDF startet seine Übertragung bereits um 17.15 Uhr mit Vorberichten. Es ist die erste von insgesamt drei Eröffnungsfeiern bei dieser WM – später folgen Shows in Toronto und Los Angeles.
Shakira und weitere Stars auf der Bühne
Popstar Shakira wird gemeinsam mit Burna Boy den offiziellen WM-Song „Dai Dai“ live performen. Der Song hat allein auf Spotify knapp 42 Millionen Streams. Shakira ist keine Unbekannte bei Weltmeisterschaften – sie sang bereits 2010 den Hit „Waka Waka“. Weitere Acts sind unter anderem J Balvin, die mexikanische Rockband Maná, Tyla, Danny Ocean und Lila Downs. Die FIFA verspricht eine Show mit viel mexikanischer Kultur, Musik, Tanz und spektakulären Effekten.
Herausforderungen in Mexiko-City
Trotz der WM-Euphorie kämpft die mexikanische Hauptstadt mit großen Problemen. Lehrer blockieren Hauptverkehrsadern, Bauern und Lastwagenfahrer kündigen Proteste an. Angehörige von rund 130.000 Vermissten wollen die internationale Aufmerksamkeit nutzen, um Druck auf die Regierung auszuüben. Es kommt immer wieder zu Zusammenstößen mit der Polizei, bei denen Tränengas eingesetzt wird. Polizisten fanden kürzlich 59 Sprengsätze in einem Demonstranten-Bus. Rund 100.000 Sicherheitskräfte sind im Einsatz, doch bei erwarteten fünf Millionen Besuchern droht die Hauptstadt an ihre Grenzen zu stoßen. Auch außerhalb der Stadt gibt es Gewalt: Am Mittwoch töteten Unbekannte im Bundesstaat Michoacán fünf Polizisten.



