Argentinien steht erneut im WM-Finale. Der Titelverteidiger setzte sich im Halbfinale gegen England mit einem 2:1 (0:0)-Sieg durch, nachdem die Mannschaft von Superstar Lionel Messi einen Rückstand aufgeholt hatte. Die internationale Presse feiert den Triumph der Albiceleste und hinterfragt gleichzeitig die Entscheidungen des englischen Trainers Thomas Tuchel.
Englische Medien kritisieren Tuchel scharf
In England überwiegt die Enttäuschung. Die „Daily Mail“ schreibt: „Es ist schon wieder passiert. Es ist weiterer Schmerz für England. Aller guten Dinge sind nicht drei. Die Three Lions verlieren ihr drittes WM-Halbfinale nacheinander, und diese Niederlage schmerzt besonders.“ Der „Daily Star“ macht Trainer Thomas Tuchel für das Ausscheiden verantwortlich: „Katastrophale Entscheidung von Thomas Tuchel geht gegen Argentinien nach hinten los. Tuchels Mannschaft hat sich nach der Führung zurückgezogen. Nachdem sie jedoch zu früh Druck auf die Abwehrreihe zugelassen hatten, drehte Argentinien den Rückstand mit zwei späten Toren.“ Auch der „Mirror“ sieht die Wechsel des Trainers kritisch: „Three Lions im WM-Halbfinale geschlagen: Tuchels Wechsel gehen nach hinten los.“ Die „Sun“ titelt emotionsgeladen: „Martinez' Kopfball bricht das Herz der Three Lions.“ Der „Guardian“ hebt dagegen die Stärke des Siegers hervor: „Argentiniens Mentalitätsmonster haben es schon wieder getan!“ Der „Telegraph“ analysiert: „Es gab viele Stolpersteine auf dem Weg und viel zu viele Demütigungen im Laufe der Jahre, aber als England fünf Minuten vor Schluss in einem WM-Halbfinale führte, hatte man das Gefühl, dass es diesmal vielleicht anders sein könnte. Argentiniens anschließende Aufholjagd brachte Lionel Messi ins dritte WM-Finale, und England verlor das Spiel durch zwei Gegentreffer innerhalb von sieben Minuten. Die Vorwürfe werden noch Jahre anhalten.“
Argentinische Presse feiert Heldenmut
In Argentinien ist die Begeisterung riesig. „La Nación“ schreibt: „Ein Triumph für die Ewigkeit. Argentinien hat in seinem besten Spiel der Weltmeisterschaft das Blatt gegen England gewendet und steht im Finale!“ „Clarín“ spricht von einem „Sturmlauf der Argentinier in den letzten Minuten.“ „Pagina12“ lobt: „Ein heldenhafter Sieg für Argentinien, das einen Rückstand aufholte, England überrollte und verdient mit 2:1 gewann – dank der Tore von Enzo Fernández und Lautaro Martínez.“ „Crónica“ betont den Kampfgeist: „Mit Leiden, aber mit Kampfgeist und Herz: So scheint der Weg der Albiceleste bei dieser Weltmeisterschaft vorbestimmt zu sein.“ Der „Buenos Aires Herald“ nennt das Team „Bravehearts: Argentinien schlägt England 2:1 und steht im WM-Finale 2026.“ „La Capital“ jubelt: „Ein Hoch auf das Leben: Argentinien hat England eine Lektion in Sachen Fußball und Mut erteilt und das Finale erreicht.“
Internationale Stimmen: Messi im Fokus
Auch außerhalb Argentiniens und Englands wird das Spiel analysiert. In Spanien hebt „Mundo Deportivo“ die Leistung von Lionel Messi hervor: „Argentinien hat dank einer spektakulären Leistung von Leo Messi erneut ein Comeback geschafft. Nachdem er in der ersten Halbzeit kaum in Erscheinung getreten war und sein Team in Rückstand geraten war, hat die 10 die Mannschaft auf seinen Schultern getragen und zwei entscheidende Vorlagen geliefert, um die Wende herbeizuführen.“ „Sport“ erklärt: „Er ist einfach unbesiegbar! Messi führt Argentinien ins Finale gegen Spanien.“ „Marca“ berichtet: „Argentinien überrollt England in sieben Minuten ... und es kommt zur 'Finalíssima'!“ „As“ kommentiert: „Messi will eine weitere Weltmeisterschaft. Ein weiteres episches Comeback innerhalb von 7 Minuten bringt Argentinien ins Finale gegen Spanien bei New York.“ „El País“ sieht Argentinien als „großen Champion, der Spanien herausfordert, nachdem er gegen England einen Rückstand aufgeholt hat.“ In Frankreich schreibt „L'Équipe“: „Sie haben es wieder getan. Argentinien gelingt im WM-Halbfinale gegen England ein weiteres episches Comeback und zieht neben Spanien ins Finale ein.“ „Le Parisien“ ergänzt: „Angeführt vom ewigen Messi besiegt Argentinien England und trifft im Finale auf Spanien.“ In den USA fragt „The Athletic“: „Lionel Messi gelingt sensationelles Comeback bei der Weltmeisterschaft, Argentinien im Finale - hat Tuchel den Zusammenbruch Englands verursacht?“ Italienische Zeitungen feiern ebenfalls. Die „Gazetta dello Sport“ resümiert: „Zwei Vorlagen von Messi und ein Tor von Lautaro in der 92. Minute: Argentinien schlägt England und zieht ins Finale gegen Spanien ein!“ „Tuttosport“ betitelt: „Goldener Stier! Lautaro Martínez ist der Hammer, Argentinien wieder im Finale! Drama in England.“ „Corriere della Sera“ schreibt: „Argentinien feiert ein unglaubliches Comeback. Enzo und Lautaro bezwingen England: Es ist das Finale.“ „Corriere dello Sport“ fügt hinzu: „Argentinien stürmt zum zweiten Mal in Folge ins WM-Finale: Messi glänzt bei den Treffern von Fernández und Lautaro.“ In der Schweiz bringt es „Blick“ auf den Punkt: „Argentinien stürzt England ins Tal der Tränen.“ Der „Tages-Anzeiger“ staunt: „Unfassbare Argentinier drehen das Spiel gegen England und stehen erneut im WM-Final.“ Aus Österreich meldet der „Kurier“: „Der Titelverteidiger bleibt auf Kurs. Argentinien drehte das hitzige Halbfinale gegen England nach einem Rückstand und siegte verdient mit 2:1. Während die Südamerikaner am Sonntag im Finale auf Spanien treffen, ist für England der Traum vom zweiten WM-Titel, dem ersten seit 1966, geplatzt.“ Die „Kronen Zeitung“ kommentiert: „Was war das für eine Schlacht in Atlanta! Argentinien dreht das WM-Halbfinale gegen England und folgt Spanien ins Finale nach. Joker Martinez brach mit seinem 2:1 in der Nachspielzeit die britischen Herzen.“



