WM-Songs 2026: Shakira, Helene Fischer, Killermichel – wer macht die beste Hymne?
WM-Songs 2026: Shakira, Helene Fischer, Killermichel im Check

In genau einer Woche beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft 2026: Am 11. Juni eröffnet Gastgeber Mexiko gegen Südafrika das größte Turnier der Geschichte. 48 Mannschaften spielen in 104 Partien in Mexiko, den USA und Kanada um den goldenen Pokal. Der Weltverband Fifa möchte eine weltweite Party entfachen und hofft, dass zahlreiche Künstler auf den Hype-Zug aufspringen. Kein Wunder also, dass mittlerweile Unmengen offizieller und inoffizieller Songs zur WM erschienen sind. Hinzu kommen KI-generierte Lieder, die die sozialen Medien fluten. Damit Sie den Überblick behalten, stellen wir Ihnen die elf wichtigsten WM-Songs vor. Am Ende können Sie Ihren Favoriten wählen.

Shakira und Burna Boy: „Dai Dai“

„Waka Waka“ zur WM 2010 war ein absoluter Hit. Die Fifa setzt daher erneut auf die kolumbianische Pop-Sängerin Shakira. Gemeinsam mit dem nigerianischen Afrobeats-Musiker Burna Boy veröffentlichte sie „Dai Dai“. Im Musikvideo sind Stars wie Kylian Mbappé, Harry Kane und Jamal Musiala zu sehen. Der Song erinnert stark an „Waka Waka“ und wird in diesem Sommer allgegenwärtig sein.

Jelly Roll, Carín León und Fifa Sound: „Lighter“

Die Fifa vermarktet die WM nicht nur mit einem einzelnen Song, sondern mit einem ganzen Album. Dazu gehört „Lighter“ von US-Rapper Jelly Roll und dem mexikanischen Sänger Carín León, produziert vom Kanadier Cirkut. Der Song vereint Country-Tradition mit mexikanischem Flair und soll laut Fifa die Vielfalt Nordamerikas feiern. Ein WM-Song von Trump-Fan Kid Rock sucht man hingegen vergeblich.

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Los Ángeles Azules, Belinda und Fifa Sound: „Por Ella“

Für den spanischsprachigen Markt hat die Fifa die mexikanische Cumbia-Band Los Ángeles Azules mit der Sängerin Belinda zusammengebracht. In „Por Ella“ besingen sie die WM-Trophäe: „Um sie an meiner Seite zu haben, bereise ich die ganze Welt. Ich würde jede Sekunde alles dafür geben. Für sie, nur für sie.“

IShowSpeed: „World Cup (Champions)“

Der 21-jährige US-Streamer Darren Watkins Jr., bekannt als IShowSpeed, hat über 50 Millionen YouTube-Abonnenten und traf bereits Fifa-Präsident Gianni Infantino. Sein Song „World Cup (Champions)“ sammelte innerhalb von drei Tagen rund 15 Millionen Views. Die Fifa nahm ihn kurzerhand ins offizielle WM-Album auf.

Village People und die deutsche Nationalmannschaft: „Far Away in America“

Früher sang die deutsche Nationalmannschaft persönlich WM-Songs wie „Wir sind schon auf dem Brenner“ oder „Fußball ist unser Leben“. Seit Jahren vermeidet das DFB-Team diese Tradition. Vielleicht erlebt „Far Away in America“ zur WM 1994 ein Revival? Entscheiden Sie selbst.

Helene Fischer: „Heute Nacht“

„Wir woll'n wieder fühl'n, wie das Leben schmeckt. Wir haben viel zu lange den Kopf in' Sand gesteckt“, singt Helene Fischer in „Heute Nacht“. Der Song spiegelt die Sehnsucht der deutschen Fans nach Erfolg wider. MagentaTV, der Sender der Telekom, hat das Lied zu seinem WM-Song erklärt.

Wincent Weiss: „Kurz für immer“

Zur WM 2014 wurde „Auf uns“ von Andreas Bourani zur Hymne. Dieses Jahr verzichtet die ARD auf einen eigenen Song, während das ZDF auf „Kurz für immer“ von Wincent Weiss setzt.

Luca-Dante Spadafora, Julian Sommer und André Schnura: „Wir sind die Deutschen“

Für die Party auf Mallorca gibt es Ballermann-Hits zur WM. André Schnura, der bei der EM 2024 als Saxofonist viral ging, kooperierte mit DJ Luca-Dante Spadafora und Mallorca-Sänger Julian Sommer. Der Song textet: „Wir sind die Deutschen, schießen die Tore und danach die Lichter aus. Wir sind die Deutschen, ihr habt verloren und ihr fliegt noch heut nach Haus'.“

Killermichel: „Woltemade“

Mallorca-Sänger Killermichel besingt Stürmer Deniz Undav: „Wer hat lange Beine, geile Haare, macht Buden ohne Gnade und schießt die DFB-Elf ins Finale?“

Aditotoro und Paulomuc: „Wunder von New York“

Die TikToker und YouTuber träumen von einem „Wunder von New York“ und hoffen auf Platzierungen „weiter oben als beim ESC“. Im Video spielt Weltmeister Mats Hummels mit.

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Dubioza Kolektiv: „I Am from Bosnia – Take Me to America“

Auch aus anderen WM-Ländern kommen Songs. Der bosnische Song „I Am from Bosnia – Take Me to America“ des Dubioza Kolektivs überzeugt mit unverschämten Borat-Vibes und könnte sogar Shakira Konkurrenz machen.

KI-generierte WM-Songs

Neben den Künstler-Songs fluten KI-generierte Lieder die sozialen Medien. Laut Jason Palamara, Experte für Musik-Technologie an der University of Indiana, mangelt es an Transparenz: KI-Programme werden mit echten Kompositionen trainiert, deren Urheber nicht angemessen beteiligt werden. Zudem sind KI-Songs oft fehlerhaft: So wird in einer KI-Hymne für Portugal der Text mit brasilianischem Akzent gesungen, und bei einem Song über Kolumbien wird James Rodríguez englisch ausgesprochen.

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