Für den deutschen Fußball-Schiedsrichter Felix Zwayer ist die Weltmeisterschaft in den USA nach zwei Vorrundeneinsätzen vorzeitig beendet. Der 45-jährige Berliner hat das Schiedsrichter-Quartier bereits verlassen und wird am Finalwochenende kein weiteres Spiel leiten, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf Anfrage mitteilte.
Zwayers Einsätze und Leistung
Zwayer leitete bei der WM den zweiten Auftritt des Gastgebers USA gegen Australien (2:0) sowie das Duell zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Usbekistan (3:1). In beiden Partien zeigte der Deutsche eine starke Leistung, fiel aber bei seinem ersten Einsatz in Seattle auch durch einen Krampf in der Nachspielzeit auf. Die FIFA hat noch nicht entschieden, wer das Finale am Sonntag pfeifen wird.
Bastian Dankert noch im Rennen
Noch nicht abgereist ist Bastian Dankert, der sich als Videoschiedsrichter Hoffnungen auf einen Einsatz im WM-Finale machen darf. Der 44-jährige Rostocker könnte damit eine wichtige Rolle im Endspiel übernehmen. Laut übereinstimmenden Medienberichten sind noch 13 Referees im Quartier des Weltverbandes FIFA verblieben.
Halbfinal-Referees stehen fest
Für das Halbfinale Spanien gegen Frankreich an diesem Dienstag (21.00 Uhr) in Arlington bei Dallas wurde Iván Barton aus El Salvador als Schiedsrichter ausgewählt. Ismail Elfath aus dem Gastgeberland USA wird das zweite Halbfinale England gegen Argentinien am Mittwoch in Atlanta leiten.
Mögliche Kandidaten für das Finale
Sollte Argentinien ins Finale einziehen, würden Schiedsrichter aus Europa und Südamerika entfallen. Top-Kandidat wäre dann Alireza Faghani, der für Australien pfeift. Kommt es zu einem Duell zweier europäischer Teams, kämen auch der Slowene Slavko Vincic oder Szymon Marciniak aus Polen infrage. Die endgültige Entscheidung über die Spielleitung des Endspiels steht noch aus.



