Bob Hanning (57) zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten im deutschen und europäischen Handball. Seit 2005 ist er Geschäftsführer der Füchse Berlin, die er 2025 erstmals zur Deutschen Meisterschaft führte. Zwischen 2013 und 2021 bekleidete er das Amt des Vizepräsidenten des Deutschen Handballbundes (DHB).
Trainer und Aufsteiger
Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer arbeitet Hanning auch erfolgreich als Trainer. Mit dem VfL Potsdam gelang ihm 2024 der Aufstieg in die Handball-Bundesliga (HBL). Bei der Europameisterschaft fungiert der Berliner Meistermacher als Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft.
Kolumnist mit klaren Worten
Als Kolumnist sorgt Hanning regelmäßig für Aufsehen. In seinen Beiträgen äußert er sich pointiert zu aktuellen Themen des Handballsports. So kritisierte er die deutschen Fußball-Nationalspieler scharf: „Familientage bei einer WM? Geht’s noch?!“ Auch zur EM schrieb er eine Abrechnung: „Gislason kann Weltmeister!“
In seiner Kolumne „Dänemark hat ALLES zu verlieren, wir NICHTS!“ betont Hanning die unterschiedlichen Ausgangslagen vor dem Turnier. Er stellte zudem sein EM-Allstar-Team vor, in dem kein deutscher Angreifer vertreten ist. Weitere Kolumnen tragen Titel wie „Todesgruppe? Untertrieben!“ oder „Heute geht es um die Zukunft unserer Sportart“.
Ausblick und Leidenschaft
Hannings Engagement für den Handball ist ungebrochen. Mit seiner direkten Art und Fachkompetenz prägt er die Diskussionen um den Sport. Seine Kolumne „Deutschland Europameister – das wäre doch was“ zeigt seine Vision für den deutschen Handball.



