Grün-Weiß Schwerin erkämpft Remis nach dramatischer Achterbahnfahrt in Buxtehude
Grün-Weiß Schwerin holt Remis nach Achterbahnfahrt

Grün-Weiß Schwerin erkämpft Remis nach dramatischer Achterbahnfahrt in Buxtehude

Die B-Juniorinnen von Grün-Weiß Schwerin haben in der Meisterrunde der Handball-Bundesliga einen Punkt erkämpft, der nach einer wahren Nervenzerreißprobe beinahe verloren schien. Beim 30:30 (18:11) beim Buxtehuder SV erlebten die Schwerinerinnen eine Partie mit extremen Höhen und Tiefen, die am Ende mit einem umstrittenen Schlussakt endete.

Coach André Regge zeigt sich ambivalent

Trainer André Regge zeigte sich nach dem Spiel gespalten. „Ich weiß noch gar nicht, was ich zum Spiel sagen soll. Am Ende ist es natürlich gut, dass wir einen Punkt geholt haben. Jeder Punkt ist wichtig. Letztlich war aber mehr drin“, analysierte der Coach. „Wir spielten eine sehr gute erste Hälfte, machten da aber nach der Pause nicht weiter“, kritisierte er die Leistungsschwankungen seiner Mannschaft.

Mit diesem Ergebnis liegen die Landeshauptstädterinnen nun mit 4:4 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz, der aktuell zum Einzug in das Viertelfinale berechtigt. Die Ausbeute könnte jedoch entscheidend für die weitere Saisonplanung sein.

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Nora Lange glänzt mit elf Treffern

Die herausragende Einzelleistung des Tages zeigte Nora Lange, der elf Treffer gelangen und der damit maßgeblich zum Punktgewinn beitrug. Unterstützung erhielt sie von Stine Nowacki, die siebenmal erfolgreich war, sowie von Hedi Wigger, die drei Tore beisteuerte.

Dramatischer Spielverlauf mit Höhen und Tiefen

Die Schwerinerinnen starteten fulminant in die Begegnung und bauten eine komfortable Führung auf:

  • Nach vier Minuten führten sie bereits mit 3:0
  • Zur 20. Minute stand es 12:4 für Grün-Weiß
  • Zur Halbzeitpause betrug der Vorsprung 18:11

Nach der Pause folgte jedoch der befürchtete Einbruch. Beim Stand von 22:22 (45. Minute) war das Duell wieder vollkommen ausgeglichen. Wenig später lag Grün-Weiß Schwerin beim 24:25 (49. Minute) erstmals in Rückstand und schien beim 27:30 (57. Minute) bereits als klarer Verlierer festzustehen.

Umstrittener Schlussakt mit vermeintlichem Siegtor

In den letzten Minuten eskalierte die Dramatik. Nora Lange, Florentine Popner und Nina Krüger gelangen die entscheidenden Ausgleichstreffer zur 60. Minute. Allerdings kassierten die Gäste in dieser heißen Phase zwei Zeitstrafen und einen Siebenmeter, den der Buxtehuder SV jedoch verwarf.

Die größte Kontroverse entstand in der Schlusssekunde: „Wir haben durch Hedi Wigger eigentlich noch das Siegtor geworfen, doch die Schiedsrichter gaben den Treffer nicht“, erklärte Coach André Regge, der mit mehreren Entscheidungen der Unparteiischen nicht einverstanden war.

Grün-Weiß Schwerin: Ackermann, Frank – Labs (3), Krüger (1), Schmidt (1), Lojewski (1), Dotzauer, Hoffmann (1), Stöckmann, Wigger (3), Nowacki (7), Lange (11), Popner (2)

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