Handball-Legende Hens zerlegt THW Kiel: Schlechteste Saison seit 2003
Hens zerlegt THW Kiel: Schlechteste Saison seit 2003

Knallharte Abrechnung mit dem langjährigen Handball-Krösus! Am letzten Spieltag der Daikin Handball-Bundesliga war Handball-Legende Pascal Hens (46), Weltmeister von 2007, als Experte beim Sport-Streamingdienst Dyn in der großen Konferenz im Einsatz. Zusammen mit Moderator Finn-Ole Martins sprach er vor den Spielen über den THW Kiel – und legte sofort eine schonungslose Analyse hin. „Pommes“ hämmerte dem Nord-Klub Aussagen um die Ohren, wie er früher Gegnern harte Würfe aus dem linken Rückraum verpasste.

Kiels Absturz: Platz 6 und keine Europapokal-Teilnahme

Zum Abschluss der Saison „krönten“ die Kieler ihre Katastrophen-Spielzeit mit einer Heimniederlage gegen den TBV Lemgo Lippe. Mit 31:34 verloren sie ihr letztes Heimspiel und rutschten auf Platz 6 ab. Nach der Niederlage gab es Pfiffe aus dem Publikum. Die einzige gute Nachricht an diesem Tag war die Vertragsverlängerung von Nationalspieler Lukas Zerbe.

Pascal Hens nahm die Zebras in der Dyn-Konferenz auseinander: „Brutal enttäuschend diese Saison. Intern wird man das schon so kommunizieren. Auch für den neutralen Zuschauer ist das überraschend: Jeder, der vielleicht nicht so viel mit dem Handball zu tun hat, denkt, der THW Kiel ist das Nonplusultra. Das ist halt definitiv nicht mehr so.“ Der Rekordmeister beendete eine titellose Spielzeit auf Rang sechs – so schlecht war Kiel zuletzt im Jahr 2003.

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Hens‘ vernichtendes Urteil

Hens weiter: „Jetzt schaffen sie es nicht mal ins europäische Geschäft, das ist natürlich eine brutale Enttäuschung. Es gab so viele Rückschläge, auch mit Verletzungen, aber auch spielerisch hat man keine Lösungen gefunden. Man hat gemerkt, dass sie in einem Strudel sind, aus dem sie selbst nicht mehr herauskommen. Sie haben es geschafft, punktuell in Topspielen Leistung zu bringen, aber haben in so vielen anderen Spielen enttäuscht. Du darfst dich einfach als THW Kiel in Wetzlar und in Minden nicht so abschlachten lassen.“

Diese klaren Worte fassen die Saison des einstigen HBL-Krösus präzise zusammen.

Die anderen Partien des letzten HBL-Spieltags

  • VfL Gummersbach – Rhein-Neckar Löwen 28:27: Große Emotionen und Feierstimmung in Gummersbach. Der VfL schloss eine Sensations-Saison auf Platz 4 ab und feierte Trainer Gudjon Valur Sigurdsson, der zum Trainer des Jahres gewählt wurde. Julian Köster verabschiedete sich mit sechs Toren von seinem Publikum in Richtung Kiel.
  • ThSV Eisenach – HSV Hamburg 33:40
  • TVB Stuttgart – HC Erlangen 22:17
  • Bergischer HC – Frisch Auf Göppingen 29:28

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