Stavenhagens Handballerinnen verlieren Auftakt nach der Pause
Stavenhagens Handballerinnen verlieren Auftakt nach der Pause

Die Regionalliga-Handballerinnen des Stavenhagener SV haben den Start ins neue Jahr verpatzt. Beim Berliner TSC unterlag die Mannschaft von Trainer Torsten Richter mit 30:34 (13:12). Trotz der Niederlage bleibt der SSV als Tabellensiebter im Kampf um den Klassenerhalt in einer komfortablen Position.

„Es war wie im Hinspiel. Am Ende verlierst du ein Spiel, das du nicht verlieren musst oder sogar nicht verlieren darfst“, sagte Richter. In der Hinrunde hatte der SSV zu Hause mit 26:30 verloren. Die Gäste legten eine gute erste Hälfte hin und führten zur Pause mit 13:12. Phasenweise lagen sie mit vier Toren vorn, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen.

Im zweiten Abschnitt blieb es lange ausgeglichen, die Führung wechselte ständig. In der 47. Minute führte Stavenhagen mit 24:23, dann kippte die Partie. „Wir haben leider die Stabilität in der Abwehr verloren und gerade in den entscheidenden Momenten zu viele Bälle verworfen“, erklärte Richter. Eine Auszeit in der 58. Minute beim Stand von 29:32 brachte keine Wende mehr.

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Ein Sonderlob erhielt die 16-jährige Tanvir Kaur, die auf der Außenposition fünf Tore erzielte und damit zweitbeste Werferin hinter Pauline Engfer (7) war. „Sie hat sich einfach selbst belohnt, das hat uns alle sehr gefreut“, sagte Richter. Auch das Comeback von Lara Lichtwald nach ihrer Knieverletzung, die einen Treffer erzielte, stimmt zuversichtlich.

Am kommenden Samstag empfängt der Stavenhagener SV den Tabellenvorletzten Pro Sport Berlin. Anwurf ist um 18.30 Uhr. Das Hinspiel hatte der SSV mit 37:41 verloren.

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