Stavenhagens Handballerinnen wollen ersten Matchball für Klassenerhalt nutzen
Stavenhagens Handballerinnen wollen ersten Matchball nutzen

Stavenhagens Handballerinnen wollen ersten Matchball für Klassenerhalt nutzen

In der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree stehen die Frauen des Stavenhagener SV vor einem entscheidenden Heimspiel. Am Samstag um 18.30 Uhr empfangen sie den SV Grün-Weiß Schwerin II. Mit einem Sieg könnten sich die Handballerinnen vorzeitig den Klassenerhalt sichern und damit die vierte Liga für ein weiteres Jahr festigen.

Drei Matchbälle – erster soll genutzt werden

Trainer Torsten Richter zeigt sich vor dem drittletzten Saisonspiel zuversichtlich: „Wir haben jetzt drei Matchbälle, wollen aber gleich den ersten nutzen“. Nach der Partie gegen Schwerin folgen noch ein Heimspiel gegen Stralsund und zum Abschluss das Duell bei Fortuna Neubrandenburg. Die Mannschaft hat jedoch bereits gute Chancen, den Klassenerhalt frühzeitig zu besiegeln.

Interessant ist die Konstellation: Sollte Preussen Berlin am Samstag zeitgleich gegen die HSG Neukölln gewinnen, könnte der SSV sogar eine Niederlage gegen Schwerin verschmerzen und dennoch den Klassenerhalt erreichen. Grund dafür ist der direkte Vergleich gegen Neukölln, den Stavenhagen für sich entschieden hat, sowie ein Vorsprung von vier Punkten auf die HSG, die derzeit auf Platz neun steht.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Schwerin als besondere Herausforderung

Trainer Torsten Richter lässt keinen Zweifel daran, dass seine Mannschaft den Klassenerhalt selbst erkämpfen möchte: „Schwerin ist für uns immer etwas Besonderes. Wir haben Bock auf dieses Spiel und wollen den Sack zumachen. Die Mädels haben bisher eine starke Saison gespielt, die sie jetzt schon krönen können.“ Gleichzeitig warnt er vor der Qualität des Gegners. Die Schweriner Drittliga-Reserve hat zwar zuletzt dreimal in Folge verloren, verfügt aber über viel Spielstärke.

Die Erinnerung an das letzte Heimspiel gegen Grün-Weiß II ist noch frisch: Stavenhagen verlor damals mit 28:37. Richter kommentiert: „Das war unser schlechtestes Heimspiel, das ich bisher gesehen habe.“ Diesmal will die Mannschaft es besser machen und personell kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen.

Chance auf historischen Erfolg

Bei einem Sieg im MV-Duell hätte der Stavenhagener SV sogar noch die Möglichkeit, am Saisonende auf Platz drei zu stehen. Dies wäre der größte Erfolg für den Verein in der Regionalliga überhaupt. Die Handballerinnen haben somit nicht nur den Klassenerhalt im Blick, sondern auch die Chance, die Saison mit einem besonderen Ergebnis abzuschließen.

Die Spannung ist groß, ob die Mannschaft den ersten Matchball nutzen kann. Das Heimspiel gegen Schwerin II wird somit zu einem der wichtigsten Spiele der gesamten Saison für den Stavenhagener SV.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration