Mihambo verpasst Finale in Karlsruhe - Ansah glänzt mit Bestzeit
Mihambo verpasst Finale, Ansah glänzt mit Bestzeit

Bitterer Abend für Weitsprung-Star Malaika Mihambo in Karlsruhe

Die Tokio-Olympiasiegerin Malaika Mihambo hat beim Meeting der World Indoor Tour in der Karlsruher Europahalle eine enttäuschende Leistung gezeigt. Die deutsche Weitsprung-Assetin musste sich am Sonntagabend mit dem vierten Platz begnügen, nachdem sie eine Weite von 6,45 Metern erzielt hatte. Damit verpasste sie den Einzug in das Finale der besten drei Athletinnen nur um einen hauchdünnen Zentimeter.

Keine Steigerung zum Saisonauftakt

Bereits Ende Januar war Mihambo beim Saisoneinstieg in Düsseldorf mit 6,56 Metern auf dem dritten Rang gelandet. In Karlsruhe konnte sie diese Leistung jedoch nicht bestätigen oder gar übertreffen. Die Siegerin des Abends war die italienische Hallen-Europameisterin Larissa Iapichino, die mit einer starken Weite von 6,84 Metern den Wettbewerb dominierte. Hinter ihr platzierten sich die Französin Hilary Kpatcha mit 6,73 Metern und Milica Gardasevic aus Serbien mit 6,46 Metern.

Lichtblick: Owen Ansah mit persönlicher Bestleistung

Während Mihambo einen Rückschlag hinnehmen musste, gab es für das deutsche Team einen erfreulichen Höhepunkt durch Sprinter Owen Ansah. Der deutsche Athlet sprintete über 60 Meter in einer persönlichen Bestzeit von 6,55 Sekunden auf den dritten Rang. Geschlagen geben musste er sich nur dem Kameruner Emmanuel Eseme, der in 6,53 Sekunden siegte, und Ali al-Balushi aus Oman, der mit 6,54 Sekunden die Silbermedaille gewann.

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Weitere Highlights des Karlsruher Meetings

Im Hochsprungwettbewerb glänzte die ukrainische Weltrekordhalterin und Olympiasiegerin Jaroslawa Mahutschich mit einem souveränen Sieg. Sie übersprang die Höhe von 2,01 Metern mit beeindruckender Leichtigkeit. Die beste deutsche Teilnehmerin in dieser Disziplin war Christina Honsel, die mit 1,88 Metern den vierten Platz erreichte und damit eine respektable Leistung ablieferte.

Ausblick auf die Hallensaison

Die deutsche Leichtathletik blickt nun gespannt auf die kommenden Wettkämpfe. Die Hallen-Deutschen Meisterschaften finden vom 27. Februar bis zum 1. März in Dortmund statt und versprechen spannende Duelle. Als internationaler Höhepunkt der Hallensaison gelten die Weltmeisterschaften, die vom 20. bis 22. März im polnischen Torun ausgetragen werden. Dort werden die Athleten die Gelegenheit haben, sich auf der weltweit größten Bühne zu beweisen und Medaillen zu erkämpfen.

Die gemischten Ergebnisse aus Karlsruhe zeigen, dass die deutsche Leichtathletik sowohl Lichtblicke als auch Entwicklungsbedarf aufweist. Während Owen Ansah mit seiner Bestleistung Hoffnung auf weitere Erfolge macht, wird Malaika Mihambo in den kommenden Wochen an ihrer Form feilen müssen, um wieder an ihre Weltklasseleistungen anknüpfen zu können.

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